Wissensdatenbank Wirtschaftsrecht

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Buchführung Tutorien SS2014


3. Aufgabenteil



Aufgabe 1

Das Eigenkapital eines Einzelunternehmers beträgt 520.000 €. Es fallen in der nächsten Periode die folgenden Geschäftsvorfälle an:

  1. Der Unternehmer schenkt seinem Freund 5.000 € bar. Den Betrag entnimmt er aus der Kasse des Unternehmens.
  2. Der Unternehmer erhält eine Rückzahlung des Finanzamtes über 4.200 € für zuviel bezahlte Einkommenssteuer. Die Zahlung erfolgt auf das betriebliche Bankkonto.
  3. Der Unternehmer überweist die private Miete vom betrieblichen Bankkonto, i. H. v. 1000 €.
  4. Für eine Reparatur am nur privat genutzten Pkw entnimmt der Unternehmer 2.800 € aus der Kasse des Unternehmens.
  5. Die gesamten Aufwendungen d. Periode betragen 280.000 €, die gesamten Erträge 350.000€.

a) Wie lauten die Buchungssätze, wenn ein Privatkonto eingerichtet wird?
b) Stellen Sie den kontenmäßigen Ablauf des Privatkontos dar!
c) Wie hoch ist der Erfolg der Periode und welche Höhe hat das Eigenkapital?



Aufgabe 2

Im April hatte ein Unternehmen folgende Umsätze:
  • Verkäufe (netto): 700.000 €
  • Wareneinkäufe (netto): 900.000 €

Es gelten jeweils die allgemeinen USt-Sätze.

a) Warum ergibt sich keine Zahllast?
b) Wo erscheint der Vorsteuerüberschuss beim Jahresabschluss?
c) Weshalb stellt die Vorsteuer eine Forderung gegenüber dem Finanzamt dar?



Aufgabe 3

Buchen Sie folgende Geschäftsvorfälle und gehen Sie von einem USt-Satz von 19% aus.

  1. Es wird Ware auf Ziel im Wert von 3.000 € netto verkauft.
  2. Es wird Büromaterial (Verwaltungsaufwand) in einem Einzelhandelsgeschäft im Wert von 476 auf Ziel gekauft (inkl. USt).
  3. Ein Kunde bezahlt durch Überweisung auf das Postbankkonto 1.190 €.
  4. Es wird Ware an einen Endverbraucher zum Preis von 4.760 € inkl. USt bar verkauft.
  5. Das Unternehmen kauft bar Ware im Einzelhandel zum Preis von 2.380 € inkl. USt.
  6. Es wird ein Computer zum Netto-Preis von 900 € gekauft und sofort bar bezahlt.

Führen Sie die Konten Vorsteuer und Umsatzsteuer für die Geschäftsvorfälle, soweit sie umsatzsteuerrelevant sind. Ermitteln Sie die Zahllast durch entsprechende Buchung.Die Steuerschuld wird sofort durch Überweisung bezahlt.



Aufgabe 4

Erstellen Sie die Buchungssätze zu den folgenden Geschäftsvorfällen. Richten Sie die notwendigen T-Konten ein und tragen Sie die unten genannten Anfangsbestände ohne Gegenbuchungen auf den Konten ein. Buchen Sie die Geschäftsvorfälle auf die T-Konten! Schließen Sie die Konten ab und erstellen Sie die Schlussbilanz!

Bebaute Grundstücke 100.000 €, Geschäftsbauten 200.000 €, BGA 75.000 €, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.225 €, Bank 575 €, Kasse 350 €, Verbindlichkeiten KI 225.750 €, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.350 €, Eigenkapital 149.050 €.

  1. Kauf von Büromaterial für 89,25 € (brutto) gegen Barzahlung.
  2. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Produkten gegen Bankscheck 1.000 €.
  3. Gutschrift von Guthabenzinsen in Höhe von 250 € auf dem Bankkonto.
  4. Kauf eines gebrauchten Gabelstaplers für 5.950 € (inkl. USt) auf Ziel.
  5. Eingang der Telefonrechnung in Höhe von 150 € (netto).
  6. Provisionserlös aus der Vermittlung eines Großauftrags, Eingang auf Bankkonto 11.900 € (brutto).
  7. Bezahlung der Telefonrechnung aus 5. durch Banküberweisung.



Aufgabe 5

Die Vorjahresbilanz eines Softwareunternehmens (Einzelunternehmung) erfasst folgende Daten:
BGA 6.000 €, Bank 24.000 €, Kasse 2.000 €, EK 12.000 €, VEKI 20.000 €


Buchen Sie die Anfangsbestände auf die T-Konten des Folgejahres, formulieren Sie die Buchungssätze zu den folgenden Geschäftsvorfällen und stellen Sie die Entwicklung der T-Konten dar. Schließen Sie die Konten nacheinander ab.

  1. Ein Computer im Wert von 800 € netto wird bar eingekauft.
  2. Das Unternehmen bestellt einen Großrechner (BGA) für 22.610 € brutto.
  3. Das Unternehmen kauft einen Schreibtisch und bezahlt 2.380 € inkl. USt per Bank.
  4. Der Großrechner wird geliefert und per Bank bezahlt.
  5. Die Unternehmung erbringt eine Dienstleistung (Ue). Der Kunde zahlt sofort 10.710 € (brutto) auf das Bankkonto ein.
  6. Ein alter Computer (BGA) wird zum Buchwert von 200 € (plus USt) gegen Barzahlung verkauft.
  7. 1.500 € Zinsen werden von unserem Bankkonto abgebucht.
  8. Der Unternehmer entnimmt für private Zwecke einen Drucker aus dem Betriebsvermögen (BGA). Der Buchwert beträgt 700 € netto und entspricht dem Marktpreis.


PDF Aufgabenteil 3
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