Revision [179e6ea]
Letzte Änderung am 2019-11-15 21:55:56 durch FeRo
ADDITIONS
**Quellen:**
[BerlKommEnR / Boesche, EnWG, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
DELETIONS
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, EnWG, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
Revision [0acc9cc]
Bearbeitet am 2019-11-01 23:09:58 von FeRo
ADDITIONS
# Messung

**A. Begriff**

Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung.
Hierbei ist mit der **Ablesung** die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die **Auslesung** an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Ebenso wird die Weitergabe der Daten an die Berechtigten von der Messung umfasst.

Der wichtigste Berechtigte ist der Netzbetreiber. Bei diesem liegt die Datenhoheit nach § 4 Abs. 4 MessZV. Dieser ist im Anschluss hieran verpflichtet, die übertragenen Daten auszuwerten und an die anderen Berechtigten weiterzugeben. Dabei muss er die Daten so aufbereiten, dass diese den Anforderungen des Lieferanten bzw. des Bilanzkreisverantwortlichen entsprechen. Derweil ist der Messstellenbetreiber bzw. der Messstellendienstleister lediglich verpflichtet, die Bedingungen des Netzbetreibers hinsichtlich der Datenqualität sowie des Datenumfangs zu erfüllen.

Verpflichtungen eines Dritten hinsichtlich der Datenübertragung aus seiner Rechtsbeziehung mit dem Anschlussverwender sind gem. § 4 Abs. 3 MessZV nicht betroffen.

**B. Durchführung der Messung**

Im Strombereich ist nach § 10 MessZV zwischen Letztverbrauchern i.S.d. § 12 StromNZV und sonstigen Kunden zu differenzieren. Letztverbraucher nach § 12 StromNZV sind jene Peronen, welche aus dem Niederspannungsnetz jährlich max. 100.000 kWh an Strom entnehmen. Bei diesen reicht grundsätzlich nach § 10 Abs. 1 MessZV eine Erfassung der entnommenen elektrischen Arbeit sowie gegebenenfalls durch Registrierung der Lastgänge am Zählpunkt oder durch Feststellung der maximalen Leistungsaufnahme aus.

Nach § 10 Abs. 3 MessZV wird Letztverbrauchern, wenn diese Anschlussnutzer sind, deren Energiebezug unter 100.000 kWh pro Jahr liegt, die Möglichkeit der registrierenden Leistungsmessung eingeräumt. Hierfür gewährt § 12 Abs. 2 S. 3 StromNZV dem Netznutzer das Recht, eine niedrigere Grenze als 100.000 kWh vertraglich mit dem Netzbetreiber zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Anspruch auf Gewährung des registrierenden Leistungsmessung. Vielmehr umfasst dieser die Pflicht des Messstellenbetreibers und des Netzbetreibers Verhandlungen zu führen.

Handelt es sich demgegenüber nicht um Letztverbraucher i.S.d. § 12 Abs. 1 S. 1 StromNZV, so ist die Messung nach § 10 Abs. 2 MessZV durch eine viertelstündige registrierende Leistungsmessung durchzuführen. Diese Pflicht besteht grundsätzlich dann, wenn die jährliche abgenommene Energiemenge 100.000 kWh erreicht oder überschreitet und die Entnahme außerhalb des Niederspannungsnetzes erfolgt. In diesen Fall sieht jedoch § 12 Abs. 1 S. 2 StromNZV die Möglichkeit der Belieferung mit standardisierenden Lastprofilen vor.

Die Regelung zur Durchführung der Messung im Gasbereich ist in § 11 MessZV enthalten.

Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, EnWG, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
DELETIONS
# Messung
**A. Begriff**
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung.
Hierbei ist mit der **Ablesung**die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die **Auslesung**an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Ebenso wird die Weitergabe der Daten an die Berechtigten von der Messung umfasst.
Der wichtigste Berechtigte ist der Netzbetreiber. Bei diesem liegt die Datenhoheit nach § 4 Abs. 4 MessZV. Dieser ist im Anschluss hieran verpflichtet, die übertragenen Daten auszuwerten und an die anderen Berechtigten weiterzugeben. Dabei muss er die Daten so aufbereiten, dass diese den Anforderungen des Lieferanten bzw. des Bilanzkreisverantwortlichen entsprechen. Derweil ist der Messstellenbetreiber bzw. der Messstellendienstleister lediglich verpflichtet, die Bedingungen des Netzbetreibers hinsichtlich der Datenqualität sowie des Datenumfangs zu erfüllen.
Verpflichtungen eines Dritten hinsichtlich der Datenübertragung aus seiner Rechtsbeziehung mit dem Anschlussverwender sind gem. § 4 Abs. 3 MessZV nicht betroffen.
**B. Durchführung der Messung**
Im Strombereich ist nach § 10 MessZV zwischen Letztverbrauchern i.S.d. § 12 StromNZV und sonstigen Kunden zu differenzieren. Letztverbraucher nach § 12 StromNZV sind jene Peronen, welche aus dem Niederspannungsnetz jährlich max. 100.000 kWh an Strom entnehmen. Bei diesen reicht grundsätzlich nach § 10 Abs. 1 MessZV eine Erfassung der entnommenen elektrischen Arbeit sowie gegebenenfalls durch Registrierung der Lastgänge am Zählpunkt oder durch Feststellung der maximalen Leistungsaufnahme aus.
Nach § 10 Abs. 3 MessZV wird Letztverbrauchern, wenn diese Anschlussnutzer sind, deren Energiebezug unter 100.000 kWh pro Jahr liegt, die Möglichkeit der registrierenden Leistungsmessung eingeräumt. Hierfür gewährt § 12 Abs. 2 S. 3 StromNZV dem Netznutzer das Recht, eine niedrigere Grenze als 100.000 kWh vertraglich mit dem Netzbetreiber zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Anspruch auf Gewährung des registrierenden Leistungsmessung. Vielmehr umfasst dieser die Pflicht des Messstellenbetreibers und des Netzbetreibers Verhandlungen zu führen.

Handelt es sich demgegenüber nicht um Letztverbraucher i.S.d. § 12 Abs. 1 S. 1 StromNZV, so ist die Messung nach § 10 Abs. 2 MessZV durch eine viertelstündige registrierende Leistungsmessung durchzuführen. Diese Pflicht besteht grundsätzlich dann, wenn die jährliche abgenommene Energiemenge 100.000 kWh erreicht oder überschreitet und die Entnahme außerhalb des Niederspannungsnetzes erfolgt. In diesen Fall sieht jedoch § 12 Abs. 1 S. 2 StromNZV die Möglichkeit der Belieferung mit standardisierenden Lastprofilen vor.
Die Regelung zur Durchführung der Messung im Gasbereich ist in § 11 MessZV enthalten.
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, EnWG, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
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CategoryEnergierechtLexikon
Revision [e66c990]
Bearbeitet am 2014-09-17 18:03:36 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, EnWG, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
DELETIONS
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
Revision [538710d]
Bearbeitet am 2014-08-09 20:14:40 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Handelt es sich demgegenüber nicht um Letztverbraucher i.S.d. § 12 Abs. 1 S. 1 StromNZV, so ist die Messung nach § 10 Abs. 2 MessZV durch eine viertelstündige registrierende Leistungsmessung durchzuführen. Diese Pflicht besteht grundsätzlich dann, wenn die jährliche abgenommene Energiemenge 100.000 kWh erreicht oder überschreitet und die Entnahme außerhalb des Niederspannungsnetzes erfolgt. In diesen Fall sieht jedoch § 12 Abs. 1 S. 2 StromNZV die Möglichkeit der Belieferung mit standardisierenden Lastprofilen vor.
DELETIONS
Handelt es sich demgegenüber nicht um Letztverbraucher i.S.d. § 12 Abs. 1 S. 1 StromNZV, so ist die Messung nach § 10 Abs. 2 MessZV durch eine viertelstündige registrierende Leistungsmessung durchzuführen. Diese Pflicht besteht grundsätzlich dann, wenn die jährliche abgenommene Energiemenge 100.000 kWh erreicht oder überschreitet und die Entnahme außerhalb des Niederspannungsnetzes erfolgt. In diesen Fall sieht jedoch § 12 Abs. 1 S. 2 StromNZV die Möglichkeit der Belieferung mit standardisierden Lastprofilen vor.
Revision [076e40d]
Bearbeitet am 2014-07-27 09:39:23 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Im Strombereich ist nach § 10 MessZV zwischen Letztverbrauchern i.S.d. § 12 StromNZV und sonstigen Kunden zu differenzieren. Letztverbraucher nach § 12 StromNZV sind jene Peronen, welche aus dem Niederspannungsnetz jährlich max. 100.000 kWh an Strom entnehmen. Bei diesen reicht grundsätzlich nach § 10 Abs. 1 MessZV eine Erfassung der entnommenen elektrischen Arbeit sowie gegebenenfalls durch Registrierung der Lastgänge am Zählpunkt oder durch Feststellung der maximalen Leistungsaufnahme aus.
Nach § 10 Abs. 3 MessZV wird Letztverbrauchern, wenn diese Anschlussnutzer sind, deren Energiebezug unter 100.000 kWh pro Jahr liegt, die Möglichkeit der registrierenden Leistungsmessung eingeräumt. Hierfür gewährt § 12 Abs. 2 S. 3 StromNZV dem Netznutzer das Recht, eine niedrigere Grenze als 100.000 kWh vertraglich mit dem Netzbetreiber zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Anspruch auf Gewährung des registrierenden Leistungsmessung. Vielmehr umfasst dieser die Pflicht des Messstellenbetreibers und des Netzbetreibers Verhandlungen zu führen.
Die Regelung zur Durchführung der Messung im Gasbereich ist in § 11 MessZV enthalten.
DELETIONS
Nach § 10 MessZV ist zwischen Letztverbrauchern i.S.d. § 12 StromNZV und sonstigen Kunden zu differenzieren. Letztverbraucher nach § 12 StromNZV sind jene Peronen, welche aus dem Niederspannungsnetz jährlich max. 100.000 kWh an Strom entnehmen. Bei diesen reicht grundsätzlich nach § 10 Abs. 1 MessZV eine Erfassung der entnommenen elektrischen Arbeit sowie gegebenenfalls durch Registrierung der Lastgänge am Zählpunkt oder durch Feststellung der maximalen Leistungsaufnahme aus.
Nach § 10 Abs. 3 MessZV wird Letztverbrauchern, wenn diese Anschlussnutzer sind, deren Energiebezug unter 100.000 kWh pro Jahr liegt, die Möglichkeit der registrierenden Leistungsmessung eingeräumt. Hierfür gewährt § 121 Abs. 2 S. 3 StromNZV dem Netznutzer das Recht, eine niedrigere Grenze als 100.000 kWh vertraglich mit dem Netzbetreiber zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Anspruch auf Gewährung des registrierenden Leistungsmessung. Vielmehr umfasst dieser die Pflicht des Messstellenbetreibers und des Netzbetreibers Verhandlungen zu führen.
Die Vorschriften zur Durchführung der Messung im Gasbereich ist in § 11 MessZV enthalten.
Revision [fadbd05]
Bearbeitet am 2014-07-24 14:39:41 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
**A. Begriff**
**B. Durchführung der Messung**
Nach § 10 MessZV ist zwischen Letztverbrauchern i.S.d. § 12 StromNZV und sonstigen Kunden zu differenzieren. Letztverbraucher nach § 12 StromNZV sind jene Peronen, welche aus dem Niederspannungsnetz jährlich max. 100.000 kWh an Strom entnehmen. Bei diesen reicht grundsätzlich nach § 10 Abs. 1 MessZV eine Erfassung der entnommenen elektrischen Arbeit sowie gegebenenfalls durch Registrierung der Lastgänge am Zählpunkt oder durch Feststellung der maximalen Leistungsaufnahme aus.
Nach § 10 Abs. 3 MessZV wird Letztverbrauchern, wenn diese Anschlussnutzer sind, deren Energiebezug unter 100.000 kWh pro Jahr liegt, die Möglichkeit der registrierenden Leistungsmessung eingeräumt. Hierfür gewährt § 121 Abs. 2 S. 3 StromNZV dem Netznutzer das Recht, eine niedrigere Grenze als 100.000 kWh vertraglich mit dem Netzbetreiber zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Anspruch auf Gewährung des registrierenden Leistungsmessung. Vielmehr umfasst dieser die Pflicht des Messstellenbetreibers und des Netzbetreibers Verhandlungen zu führen.

Handelt es sich demgegenüber nicht um Letztverbraucher i.S.d. § 12 Abs. 1 S. 1 StromNZV, so ist die Messung nach § 10 Abs. 2 MessZV durch eine viertelstündige registrierende Leistungsmessung durchzuführen. Diese Pflicht besteht grundsätzlich dann, wenn die jährliche abgenommene Energiemenge 100.000 kWh erreicht oder überschreitet und die Entnahme außerhalb des Niederspannungsnetzes erfolgt. In diesen Fall sieht jedoch § 12 Abs. 1 S. 2 StromNZV die Möglichkeit der Belieferung mit standardisierden Lastprofilen vor.
Die Vorschriften zur Durchführung der Messung im Gasbereich ist in § 11 MessZV enthalten.
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG); [de Wyl/Thole/Bartsc: in Schneider/Theobald, Recht der Energiewirtschaft, § 16, Rn. 303 - 307.](SchneiderTheobaldRechtDerEnergiewirtschaft)
DELETIONS
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG)
Revision [4635d9d]
Bearbeitet am 2014-07-18 09:29:19 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Quellen: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG)
DELETIONS
Quelle: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG)
Revision [5de243c]
Bearbeitet am 2014-07-16 20:27:18 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung.
Hierbei ist mit der **Ablesung**die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die **Auslesung**an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Ebenso wird die Weitergabe der Daten an die Berechtigten von der Messung umfasst.
Der wichtigste Berechtigte ist der Netzbetreiber. Bei diesem liegt die Datenhoheit nach § 4 Abs. 4 MessZV. Dieser ist im Anschluss hieran verpflichtet, die übertragenen Daten auszuwerten und an die anderen Berechtigten weiterzugeben. Dabei muss er die Daten so aufbereiten, dass diese den Anforderungen des Lieferanten bzw. des Bilanzkreisverantwortlichen entsprechen. Derweil ist der Messstellenbetreiber bzw. der Messstellendienstleister lediglich verpflichtet, die Bedingungen des Netzbetreibers hinsichtlich der Datenqualität sowie des Datenumfangs zu erfüllen.
Verpflichtungen eines Dritten hinsichtlich der Datenübertragung aus seiner Rechtsbeziehung mit dem Anschlussverwender sind gem. § 4 Abs. 3 MessZV nicht betroffen.
Quelle: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht); [Herzmann in: Britz/Hellermann/Hermes, EnWG - Kommentar, § 21b, Rn. 16.](BritzEnWG)
DELETIONS
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung sowie die Weitergabe der Daten an die Berechtigten. Dies sind der Netzbetreiber, das jeweilige Energieversorgungsunternehmen und der Kunde.
Hierbei ist mit der Ablesung die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die Ausleung an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Dadurch wird die wirkliche, verwendte Energiemenge ermittel. Diese bildet gleichzeitig die Basis für die Rechnungsaerstellung.
Quelle: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht)
Revision [c675e33]
Bearbeitet am 2014-07-14 09:27:23 von AnnegretMordhorst
ADDITIONS
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung sowie die Weitergabe der Daten an die Berechtigten. Dies sind der Netzbetreiber, das jeweilige Energieversorgungsunternehmen und der Kunde.
Hierbei ist mit der Ablesung die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die Ausleung an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Dadurch wird die wirkliche, verwendte Energiemenge ermittel. Diese bildet gleichzeitig die Basis für die Rechnungsaerstellung.
Quelle: [BerlKommEnR / Boesche, § 3, Rn. 138.](BerlinerKommEnergierecht)
DELETIONS
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung sowie die Weitergabe der Daten an die Berechtigten. Dies sind der Netzbetreiber, das Energieversorgungsunternehmen und der Kunde. Hierbei ist mit der Ablesung die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die Ausleung an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Dadurch wird die wirkliche, verwendte Energiemenge ermittel. Diese bildet gleichzeitig die Basis für die Rechnungsaerstellung.
Quelle:
Revision [d3e23e6]
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ADDITIONS
# Messung
Die Messung erfasst nach § 3 Nr. 26c EnWG die Ab- und Auslesung der Messeinrichtung sowie die Weitergabe der Daten an die Berechtigten. Dies sind der Netzbetreiber, das Energieversorgungsunternehmen und der Kunde. Hierbei ist mit der Ablesung die ausschließliche technische Erfassung des genutzten Stroms zu einem konkreten Tag gemeint. Hieran schließt sich die Ausleung an. Bei dieser werden die gewonnen Daten ausgewertet und mit denen aus dem vorhergehenden Jahr ins Verhältnis gesetzt. Dadurch wird die wirkliche, verwendte Energiemenge ermittel. Diese bildet gleichzeitig die Basis für die Rechnungsaerstellung.
Quelle:
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