Revision [b82734d]
Letzte Änderung am 2019-12-04 22:35:19 durch FeRo
ADDITIONS
## Energiebeschaffung


##### als Mittel der Optimierung der [Energieversorgung für den Mittelstand](EnRVersorgungMittelstand)

Eine effiziente Energiebeschaffung kann die Kosten der Energieversorgung fühlbar senken. Auf der einen Seite sind Strategien beim Einkauf denkbar, die hier Kostenersparnisse bringen (vgl. dazu am Beispiel des Stromeinkaufs Punkt A.). Sofern eine Eigenversorgung theoretisch möglich ist, aber durch den Betroffenen Letztverbraucher gemieden wird - zum Beispiel wegen mangelnder Bereitschaft erhebliche Investitionen zu tätigen - ist auch eine kaufmännisch wie andere Beschaffungsform darstellbare Versorgung über ein Contracting-Unternehmen (vgl. Punkt B.).


#### A. Energieeinkauf

am Beispiel der Strombeschaffung



### Mit strategischer Strombeschaffung zur Kostenoptimierung des Strompreises


#### 1. Einleitung



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| +| **Primäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Bedarfsmenge<br />* Bedarfszeitpunkt<br />* Lieferzeitpunkt<br />* Stromarten<br /><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><br />**Sekundäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Unternehmensbezogene Risikoaufschläge<br />* Strompreis<br />* Lieferantenwahl<br />* Vertragsgestaltung<br />




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| +| **Beschaffungsstrategien** <br />* Vollstromversorgung (_Stichtagsbeschaffung_)<br />* Indexbeschaffung<br />* Tranchenbeschaffung<br />* Portfoliomanagement<br />



Die strategischen Strombeschaffung ist der Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Diese Beschaffungsfaktoren lassen sich in primäre und sekundäre Faktoren untergliedern.
Durch das Analysieren und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweils passenden Strategie beschafft sich der Kunde die gesamt benötigte Strommenge vom Lieferanten zu einem festen _(Stichtagsbeschaffung)_ , oder zu verschiedenen Zeitpunkten in sogenannten Tranchen. _(Index- oder Tranchenbeschaffung)_

Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ Auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_

Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Diese Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strombedarf prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis bei der anschließenden Beschaffung aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Lieferant vereinbart mit dem Kunden einen festen Preis je kW/h im Jahr für die gesamt prognostizierte Strommenge. Verbraucht der Kunde weniger Strom als beim Lieferanten bestellt, hat der Lieferant das Risiko diese "Reststrommenge" zu einem für ihn gewinnbringenden Preis weiter zu veräußern. Wenn der Kunde jedoch mehr verbraucht als bestellt, hat der Lieferant das Risiko den zusätzlich benötigten Strom für den zuvor mit dem Kunden ausgehandelten Festpreis zu beschaffen. Sowohl das Mehr- als auch das Mindermengenrisiko liegt beim Lieferanten. Um diesen Risiken entgegen zu wirken, berechnet der Lieferant einen Risikoaufschlag.
Die Höhe des Risikoaufschlags kann also durch eine genauere Bedarfsprognose des Kunden minimiert werden.
Die Analyse und Auswertung der sekundären Beschaffungsfaktoren zieht hingegen auf eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung. Auch hierdurch entsteht ein kostenoptimierender Effekt. Durch die Auswahl von Lieferanten mit schmaler Kostenstruktur und unter Verwendung von risikoabsichernden Klauseln in den Lieferantenverträgen kann der Strompreis gesenkt werden.

Die folgenden Fragen beleuchten den Rahmen der strategischen Strombeschaffung.


#### 2. Für wen ist eine strategische Beschaffung interessant?

Eine strategische Strombeschaffung ist auf jeden Fall für einen Kundenkreis sinnvoll, der einen Jahresverbrauch über 100.000 kW/h erzielt. Für Kunden, die einen Stromverbrauch von 50.000 – 100.000 kW/h pro Jahr haben kommt es darauf an, welche der oben genannten Möglichkeiten, also der direkten oder indirekten Strombeschaffung gewünscht ist. Durch die Wahl der indirekten Strombeschaffung können für den Kunden aufgrund der Beauftragung eines Energiedienstleisters zusätzliche Kosten entstehen. Für Kunden unter einem Jahresverbrauch von 50.000 kW/h sind Maßnahmen der strategischen Beschaffung nicht zu empfehlen. Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten würden die Ersparnisse beim Strompreis nicht decken.


#### 3. Wie funktioniert eine strategische Beschaffung?

Bei der strategischen Beschaffung wird die Gesamtbedarfsmenge an Strom aufgespalten und in kleinere Bedarfsmengen, sog. "Tranchen" unterteilt. Durch diese Unterteilung hat der Kunde bzw. der Lieferant die Möglichkeit Strom dann zu beschaffen, wenn der Strompreis an der Strombörse (EEX in Leipzig) niedrig ist. Es werden also durch die Aufspaltung mehr Chancen, also mehrere "Einkaufstage" geschaffen, um die benötigten Mengen bei einem möglichst geringen Strompreis zu kaufen.


#### 4. Welche Strategien der Beschaffung gibt es und wie unterscheiden diese sich voneinander?

Die einzelnen Beschaffungsstrategien sind im Fenster oben einzeln genannt. Bei der Vollstrom- oder Stichtagsbeschaffung wird die gesamte benötigte Menge an Strom zu einem Zeitpunkt bestellt und geliefert. Das bedeutet, dass der Kunde sich vom Lieferanten zu einem ausgewählten Tag, dem "Stichtag" die gesamt benötigte Menge Strom für ein Jahr zu dem Strompreis der an diesem Stichtag gegeben ist, beschafft.
Im Gegensatz zur Stichtagsbeschaffung wird bei der Index- und Tranchenbeschaffung nicht zu einem Zeitpunkt, sondern zu verschiedenen Zeitpunkten die benötigte Strommenge beschafft. Bei der Indexbeschaffung wird der Settlement-Preis, also der Durchschnittsstrompreis gebildet und zu diesem der Strom beschafft. Bei der Tranchenbeschaffung richtet sich der Strompreis auch nach dem Settlement-Preis, die benötigten Strommengen können jedoch an verschiedenen vorab festgelegten Zeitpunkten beschafft werden.
Die anspruchsvollste Beschaffungsstrategie ist das Portfoliomanagement. Um dieser Beschaffungsstrategie gerecht zu werden bedarf es aufgrund der Komplexität einen eigenen Artikel. Kurz gesagt ist diese Strategie in den Grundzügen vergleichbar mit der Tranchenbeschaffung. Allerdings hat der Kunde bei einem Portfoliomanagement weitreichendere Möglichkeiten seine benötigte Menge an Strom zu einem niedrigeren Strompreis zu beschaffen. Diese Möglichkeiten erstrecken sich von der Tranchenbeschaffung über den außerbörslichen Stromhandel (z.B. OTC-Handel) bis hin zum Börsenhandel an der Strombörse in Leipzig. (Europen Energy Exchange-EEX)


#### 5. Wie kann durch eine strategische Beschaffung der Strompreis gesenkt werden?

Auf der einen Seite wird durch eine möglichst genaue Strombedarfsprognose das oben genannte Mengen- und das damit verbunden Preisrisiko des Lieferanten minimiert und somit automatisch der unternehmensbezogene Preisaufschlag, welcher noch zum Strompreis hinzugerechnet wird, gering gehalten. Auf der anderen Seite kann durch die Beschaffungsstrategien die benötigte Menge an Strom dann beschafft werden, wenn der Strompreis "niedrig" ist. Durch diese Maßnahmen der strategischen Beschaffung kann der Strompreis langfristig optimiert werden.





#### B. Alternative: Contracting



DELETIONS
## Energiebeschaffung
##### als Mittel der Optimierung der [Energieversorgung für den Mittelstand](EnRVersorgungMittelstand)
Eine effiziente Energiebeschaffung kann die Kosten der Energieversorgung fühlbar senken. Auf der einen Seite sind Strategien beim Einkauf denkbar, die hier Kostenersparnisse bringen (vgl. dazu am Beispiel des Stromeinkaufs Punkt A.). Sofern eine Eigenversorgung theoretisch möglich ist, aber durch den Betroffenen Letztverbraucher gemieden wird - zum Beispiel wegen mangelnder Bereitschaft erhebliche Investitionen zu tätigen - ist auch eine kaufmännisch wie andere Beschaffungsform darstellbare Versorgung über ein Contracting-Unternehmen (vgl. Punkt B.).
#### A. Energieeinkauf
am Beispiel der Strombeschaffung

### Mit strategischer Strombeschaffung zur Kostenoptimierung des Strompreises
#### 1. Einleitung
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| -| **Primäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Bedarfsmenge<br />* Bedarfszeitpunkt<br />* Lieferzeitpunkt<br />* Stromarten<br /><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><br />**Sekundäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Unternehmensbezogene Risikoaufschläge<br />* Strompreis<br />* Lieferantenwahl<br />* Vertragsgestaltung<br />
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| -| **Beschaffungsstrategien** <br />* Vollstromversorgung ( _Stichtagsbeschaffung_ )<br />* Indexbeschaffung<br />* Tranchenbeschaffung<br />* Portfoliomanagement<br />
Die strategischen Strombeschaffung ist der Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Diese Beschaffungsfaktoren lassen sich in primäre und sekundäre Faktoren untergliedern.
Durch das Analysieren und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweils passenden Strategie beschafft sich der Kunde die gesamt benötigte Strommenge vom Lieferanten zu einem festen _(Stichtagsbeschaffung)_ , oder zu verschiedenen Zeitpunkten in sogenannten Tranchen. _(Index- oder Tranchenbeschaffung)_
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ Auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Diese Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strombedarf prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis bei der anschließenden Beschaffung aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Lieferant vereinbart mit dem Kunden einen festen Preis je kW/h im Jahr für die gesamt prognostizierte Strommenge. Verbraucht der Kunde weniger Strom als beim Lieferanten bestellt, hat der Lieferant das Risiko diese "Reststrommenge" zu einem für ihn gewinnbringenden Preis weiter zu veräußern. Wenn der Kunde jedoch mehr verbraucht als bestellt, hat der Lieferant das Risiko den zusätzlich benötigten Strom für den zuvor mit dem Kunden ausgehandelten Festpreis zu beschaffen. Sowohl das Mehr- als auch das Mindermengenrisiko liegt beim Lieferanten. Um diesen Risiken entgegen zu wirken, berechnet der Lieferant einen Risikoaufschlag.
Die Höhe des Risikoaufschlags kann also durch eine genauere Bedarfsprognose des Kunden minimiert werden.
Die Analyse und Auswertung der sekundären Beschaffungsfaktoren zieht hingegen auf eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung. Auch hierdurch entsteht ein kostenoptimierender Effekt. Durch die Auswahl von Lieferanten mit schmaler Kostenstruktur und unter Verwendung von risikoabsichernden Klauseln in den Lieferantenverträgen kann der Strompreis gesenkt werden.
Die folgenden Fragen beleuchten den Rahmen der strategischen Strombeschaffung.
#### 2. Für wen ist eine strategische Beschaffung interessant?
Eine strategische Strombeschaffung ist auf jeden Fall für einen Kundenkreis sinnvoll, der einen Jahresverbrauch über 100.000 kW/h erzielt. Für Kunden, die einen Stromverbrauch von 50.000 – 100.000 kW/h pro Jahr haben kommt es darauf an, welche der oben genannten Möglichkeiten, also der direkten oder indirekten Strombeschaffung gewünscht ist. Durch die Wahl der indirekten Strombeschaffung können für den Kunden aufgrund der Beauftragung eines Energiedienstleisters zusätzliche Kosten entstehen. Für Kunden unter einem Jahresverbrauch von 50.000 kW/h sind Maßnahmen der strategischen Beschaffung nicht zu empfehlen. Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten würden die Ersparnisse beim Strompreis nicht decken.
#### 3. Wie funktioniert eine strategische Beschaffung?
Bei der strategischen Beschaffung wird die Gesamtbedarfsmenge an Strom aufgespalten und in kleinere Bedarfsmengen, sog. "Tranchen" unterteilt. Durch diese Unterteilung hat der Kunde bzw. der Lieferant die Möglichkeit Strom dann zu beschaffen, wenn der Strompreis an der Strombörse (EEX in Leipzig) niedrig ist. Es werden also durch die Aufspaltung mehr Chancen, also mehrere "Einkaufstage" geschaffen, um die benötigten Mengen bei einem möglichst geringen Strompreis zu kaufen.
#### 4. Welche Strategien der Beschaffung gibt es und wie unterscheiden diese sich voneinander?
Die einzelnen Beschaffungsstrategien sind im Fenster oben einzeln genannt. Bei der Vollstrom- oder Stichtagsbeschaffung wird die gesamte benötigte Menge an Strom zu einem Zeitpunkt bestellt und geliefert. Das bedeutet, dass der Kunde sich vom Lieferanten zu einem ausgewählten Tag, dem "Stichtag" die gesamt benötigte Menge Strom für ein Jahr zu dem Strompreis der an diesem Stichtag gegeben ist, beschafft.
Im Gegensatz zur Stichtagsbeschaffung wird bei der Index- und Tranchenbeschaffung nicht zu einem Zeitpunkt, sondern zu verschiedenen Zeitpunkten die benötigte Strommenge beschafft. Bei der Indexbeschaffung wird der Settlement-Preis, also der Durchschnittsstrompreis gebildet und zu diesem der Strom beschafft. Bei der Tranchenbeschaffung richtet sich der Strompreis auch nach dem Settlement-Preis, die benötigten Strommengen können jedoch an verschiedenen vorab festgelegten Zeitpunkten beschafft werden.
Die anspruchsvollste Beschaffungsstrategie ist das Portfoliomanagement. Um dieser Beschaffungsstrategie gerecht zu werden bedarf es aufgrund der Komplexität einen eigenen Artikel. Kurz gesagt ist diese Strategie in den Grundzügen vergleichbar mit der Tranchenbeschaffung. Allerdings hat der Kunde bei einem Portfoliomanagement weitreichendere Möglichkeiten seine benötigte Menge an Strom zu einem niedrigeren Strompreis zu beschaffen. Diese Möglichkeiten erstrecken sich von der Tranchenbeschaffung über den außerbörslichen Stromhandel (z.B. OTC-Handel) bis hin zum Börsenhandel an der Strombörse in Leipzig. (Europen Energy Exchange-EEX)
#### 5. Wie kann durch eine strategische Beschaffung der Strompreis gesenkt werden?
Auf der einen Seite wird durch eine möglichst genaue Strombedarfsprognose das oben genannte Mengen- und das damit verbunden Preisrisiko des Lieferanten minimiert und somit automatisch der unternehmensbezogene Preisaufschlag, welcher noch zum Strompreis hinzugerechnet wird, gering gehalten. Auf der anderen Seite kann durch die Beschaffungsstrategien die benötigte Menge an Strom dann beschafft werden, wenn der Strompreis "niedrig" ist. Durch diese Maßnahmen der strategischen Beschaffung kann der Strompreis langfristig optimiert werden.
#### B. Alternative: Contracting

Revision [2480ef4]
Bearbeitet am 2016-12-30 14:01:06 von WojciechLisiewicz
DELETIONS
_bitte noch komplett gem. pages-Datei überarbeiten_


***
_alte Inhalte_
>>>**a. Beschaffungsstrategien für Strom**

>>>>* Stichtagsbeschaffung (Festpreis / Fixpreisbeschaffung)
>>>>* Indexorientierte Beschaffung
>>>>* Tranchenbeschaffung
>>>>* Handelstägliche Eindeckung (Portfoliomanagement)


>>>**b. Faktoren der Energiebeschaffung**

>>>>* Menge
>>>>* Zeitpunkt der Lieferung
>>>>* Struktur _(z.B. Lastgang)_
>>>>* Qualität
>>>>* Lieferungszeit
>>>>* Präferenzen des Lieferanten


>>
#### 1. Energieeinkauf

>>>* Vertragsarten
>>>* Lieferantenwahl
>>>* Strombezug aus dem Ausland


>>
#### 2. Contracting
Revision [3c23515]
Bearbeitet am 2016-12-29 20:28:50 von LichtChristoph
ADDITIONS
#### 1. Einleitung
#### 2. Für wen ist eine strategische Beschaffung interessant?
#### 3. Wie funktioniert eine strategische Beschaffung?
#### 4. Welche Strategien der Beschaffung gibt es und wie unterscheiden diese sich voneinander?
#### 5. Wie kann durch eine strategische Beschaffung der Strompreis gesenkt werden?
#### B. Alternative: Contracting
DELETIONS
>>
#### 1. Typologisierung des Kunden
Hierbei spielt insbesondere der Energiebedarf, also ob ein niedriger oder Hoher Verbrauch erzielt wird eine Rolle sowie die Verantwortung der Beschaffung in Eigenregie oder durch einen externen Energiedienstleister.


>>
#### 2. Ermittlung des Strombedarfs
Eine genauere prognostizierte Strombedarfsmenge ist ausschlaggebend für einen niedrigeren Strompreis.

>>
#### 3. Beschaffungsfaktoren
Hierbei spielt insbesondere die Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt sowie die Lieferantenwahl eine Rolle.

>>
#### 4. Lieferantenwahl
Bei der Lieferantenwahl sollte der Fokus nicht nur auf dem niedrigsten Strompreis, sondern auch auf den Service und Beratung liegen.


>>
#### 5. Strompreis und vertragliche Aufschläge
Für eine Erziehung eines lukrativeren Strompreis ist es von Vorteil, wenn man versteht, wie sich der Strompreis zusammensetzt. Auf den Nettostrompreis werden gesetzliche und unternehmensbezogene Aufschlage hinzugerechnet. Die gesetzlichen Aufschläge sind insbesondere die Stromsteuer und die Netzentgelte, wo hingegen die unternehmensbezogenen Aufschläge verschiedene Beschaffungskosten, Gewinnmargen und Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge sind.


>>
#### 6. Vertragsgestaltung im Übrigen

_Artikel in Bearbeitung_
#### B. Einleitung
#### C. Für wen ist eine strategische Beschaffung interessant?
#### D. Wie funktioniert eine strategische Beschaffung?
#### E. Welche Strategien der Beschaffung gibt es und wie unterscheiden diese sich voneinander?
#### F. Wie kann durch eine strategische Beschaffung der Strompreis gesenkt werden?
#### G. Alternative: Contracting
Revision [d493118]
Bearbeitet am 2016-12-24 00:29:31 von LichtChristoph
ADDITIONS
Bei der strategischen Beschaffung wird die Gesamtbedarfsmenge an Strom aufgespalten und in kleinere Bedarfsmengen, sog. "Tranchen" unterteilt. Durch diese Unterteilung hat der Kunde bzw. der Lieferant die Möglichkeit Strom dann zu beschaffen, wenn der Strompreis an der Strombörse (EEX in Leipzig) niedrig ist. Es werden also durch die Aufspaltung mehr Chancen, also mehrere "Einkaufstage" geschaffen, um die benötigten Mengen bei einem möglichst geringen Strompreis zu kaufen.
#### E. Welche Strategien der Beschaffung gibt es und wie unterscheiden diese sich voneinander?
Die einzelnen Beschaffungsstrategien sind im Fenster oben einzeln genannt. Bei der Vollstrom- oder Stichtagsbeschaffung wird die gesamte benötigte Menge an Strom zu einem Zeitpunkt bestellt und geliefert. Das bedeutet, dass der Kunde sich vom Lieferanten zu einem ausgewählten Tag, dem "Stichtag" die gesamt benötigte Menge Strom für ein Jahr zu dem Strompreis der an diesem Stichtag gegeben ist, beschafft.
Im Gegensatz zur Stichtagsbeschaffung wird bei der Index- und Tranchenbeschaffung nicht zu einem Zeitpunkt, sondern zu verschiedenen Zeitpunkten die benötigte Strommenge beschafft. Bei der Indexbeschaffung wird der Settlement-Preis, also der Durchschnittsstrompreis gebildet und zu diesem der Strom beschafft. Bei der Tranchenbeschaffung richtet sich der Strompreis auch nach dem Settlement-Preis, die benötigten Strommengen können jedoch an verschiedenen vorab festgelegten Zeitpunkten beschafft werden.
Die anspruchsvollste Beschaffungsstrategie ist das Portfoliomanagement. Um dieser Beschaffungsstrategie gerecht zu werden bedarf es aufgrund der Komplexität einen eigenen Artikel. Kurz gesagt ist diese Strategie in den Grundzügen vergleichbar mit der Tranchenbeschaffung. Allerdings hat der Kunde bei einem Portfoliomanagement weitreichendere Möglichkeiten seine benötigte Menge an Strom zu einem niedrigeren Strompreis zu beschaffen. Diese Möglichkeiten erstrecken sich von der Tranchenbeschaffung über den außerbörslichen Stromhandel (z.B. OTC-Handel) bis hin zum Börsenhandel an der Strombörse in Leipzig. (Europen Energy Exchange-EEX)
#### F. Wie kann durch eine strategische Beschaffung der Strompreis gesenkt werden?
Auf der einen Seite wird durch eine möglichst genaue Strombedarfsprognose das oben genannte Mengen- und das damit verbunden Preisrisiko des Lieferanten minimiert und somit automatisch der unternehmensbezogene Preisaufschlag, welcher noch zum Strompreis hinzugerechnet wird, gering gehalten. Auf der anderen Seite kann durch die Beschaffungsstrategien die benötigte Menge an Strom dann beschafft werden, wenn der Strompreis "niedrig" ist. Durch diese Maßnahmen der strategischen Beschaffung kann der Strompreis langfristig optimiert werden.
#### G. Alternative: Contracting
DELETIONS
`ist hier irgendeine Struktur vorgesehen? So viel Text ohne jegliche Gliederung?`
Bei der Energiebeschaffung sollten folgende Faktoren besonders beachtet werden. `Nach dieser Formulierung muss eine Aufzählung kommen - kein "Hierzu zählen..."` Hierzu zählt insbesondere eine genaue Strombedarfsprognose anhand einzelner Beschaffungsfaktoren `Wo klären Sie den Begriff, wenn Sie ihn benutzen? Leser muss hierüber Klarheit haben, ob eine Definition noch kommt!`, sowie eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung.
Im Vorfeld ist der erste logische Schritt, zu klären, ob sich eine genaue und eben aufwändige Beschaffungsstrategie für den jeweiligen Kunden überhaupt lohnt. Bei geringem Stromverbrauch ist es wirtschaftlicher, eher einen günstigeren Stromtarif via Vergleichsportale, wie z.B. Verivox oder ähnliche zu finden und auszuwählen. Beschaffungsstrategien sind vor allem für Kunden interessant, deren Stromverbrauch höher `höher als was? Zahl? wo und wann wollen Sie es klären?` ist und sich somit eine Analyse und Planung lohnt. Dies trifft hauptsächlich auf Gewerbe- und Industriekunden zu. Kommt eine strategische Beschaffung in Frage, besteht die Möglichkeit, dass diese größtenteils in Eigenverantwortung des Kunden durchgeführt wird oder ob `dass?` ein externer Energiedienstleister diese Aufgabe übernimmt.
Das Handeln in Eigenregie bietet den Vorteil die Beschaffungsstrategie (Index, Tranchen, Vollstrom) und Optimierungsmöglichkeiten frei zu wählen und somit eigenes Know-how einzubringen. Nachteilig ist `in diesem Fall?` allerdings das, damit verbundene, hohe Risiko aufgrund einer verfehlten Strategie einen höheren Energiepreis zahlen zu müssen. Bei der Übernahme der Aufgaben durch einen Energiedienstleister (Contractor) wird der Kunde in seiner Verantwortung entlastet, verliert jedoch auch ein Stück weit die Möglichkeit der Mitbestimmung im Bereich der Energiebeschaffung.
Ein weiterer Faktor ist der genau prognostizierte Strombedarf, da dieser die Grundlage für die Wahl der Beschaffungsstrategie und damit verbundener Maßnahmen darstellt. Dieser ist für eine Einteilung in die Beschaffungsstrategien der Stichtags,- Index,- oder Tranchenbeschaffung sowie des Portfoliomanagements relevant. Durch detaillierte Bestimmung des Bedarfs ist eine bessere Kalkulation des Strompreises möglich, sowie für den Kunden ein genaueres Planungsbudget. Ebenfalls ersichtlich wird, wie viel Strom an welchem Ort und zu welcher Zeit benötigt wird, was als Basis für die Ausrichtung der Beschaffungsstrategie dient. Ein Zeitmanagement ist deshalb relevant, `weil` die Tageseinteilung in Lastzeiten (Base, Peak, Off-Peak) zu unterschiedlichen Strompreisen gehandelt wird. Dies bedeutet, dass durch eine zeitlich genaue Lastprognose ein geringerer Strompreis erzielt werden. Ebenso besteht eine örtliche Relevanz im Hinblick auf die Zusammenfassung einzelner Verbraucher die geographisch nicht am selben Ort liegen. Dies Hat zur Folge, dass eine höhere Gesamtmenge beschafft werden kann und ein niedrigerer Energiepreis je KW/h möglich ist und nicht wie bei vielen Kleinmengen ein hoher Einzelenergiepreis das Ergebnis ist. Durch solch präzise Analysen lassen sich Lieferantenaufschläge und preissteigernde Vertragsklauseln umgehen `? nicht besser vermeiden?`, da bei diesen oft mit Abweichungen und Mengenrisiken geplant wird.
Für den Endenergiepreis ausschlaggebend sind vor allem, neben den vertragsgestaltenden Mitteln, Beschaffungselemente wie die reine Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt `Definition, was meinen Sie damit? ist erstaunlicherweise mehrdeutig!`. Bei der Abnahme größerer Strommengen kann oft ein (wesentlich) günstigerer Strompreis erzielt werden. Dies betrifft allerdings hauptsächlich große Unternehmen bzw. Großindustrie, deren Bedarf oft bei mehreren GW/h im Jahr liegt. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Beschaffungszeitpunkt `vorher von Bedeutung und hier wieder von Bedeutung???`, da Strompreise am Großhandelsmarkt über kurze und lange Zeit `gibt es noch andere Zeit, als kurze und lange???` teils starken Schwankungen unterliegen. So können mittels angepassten Strategien günstige Zeitpunkte gewählt werden an denen bestimmte Strommengen erworben werden, um so einen geringeren Endpreis zu erzielen. Neben diesen Faktoren steht auch die Wahl des Stromlieferanten als Kriterium, welches jedoch im Zuge einer strategischen Beschaffung weniger `wieso?` ausschlaggebend ist.
`dieser Einstieg klingt sehr umgangssprachlich` Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d.h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms zwischen Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern. Denn der logische Schluss ist, dass die Verringerung von Risiken für den Versorger, dem Kunden einen günstigeren Preis beschert, da der Lieferant weniger Risikoaufschlag kalkulieren muss.
Neben den direkten Faktoren der Menge und des Preises, welche durch die Wahl der optimalen Beschaffungsstrategie oft genau angepasst und gesteuert werden können, ist die Ausgestaltung des vertraglichen Rahmens keine unwichtige Komponente. Ein häufig vorkommender Vertragstypus ist der sogenannte "All-inclusive-Vertrag", bei dem der Stromversorger mit dem Kunden den Strombezug und Transport vereinbart. Der Versorger `nicht besser lLieferant?` seinerseits schließt ebenfalls einen Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber über die Nutzung des Netzes und den Transport des geschuldeten Stroms zum Kunden. Dadurch entstandene Netzentgelte, welche der Lieferant dem Netzbetreiber entrichtet, werden in der Regel beim Kunden aufgeschlagen.
`der Übergang hier ist sehr schwach und zusammenhanglos`
Entscheidend sind oft gestaltende Vertragsklauseln, welche im Zuge der Strombeschaffung beachtet werden sollten. Zu nennen wären Mengenkorridore, Back-to-Back Klauseln, sowie das Re-Price Modell. Bei einem Mengenkorridor handelt es sich um ein vertragliches Instrument, welches Mengenabweichungen zwischen vereinbarter bzw. prognostizierter und tatsächlich verbrauchter Menge regelt. Meist werden Toleranzen von 20 % nach oben und unten verwendet, bei deren Einhaltung die vereinbarten Konditionen beibehalten werden. Eine Back-to-Back Beschaffung stellt lediglich dar, dass der Lieferant sich umgehend, ohne zeitliche Verzögerung mit der vereinbarten Menge an Strom eindeckt um etwaigen Preisschwankungen entgegenzuwirken. Re-Price Modelle ihrerseits sind Instrumente um Einsparpotentiale im Strombezug vorzuziehen. Hierbei kann ein bereits fixierter Festpreis neu verhandelt werden um einen niedrigeren Preis zu erzielen. Im Gegenzug dessen wird die Vertragsdauer verlängert. Häufig findet diese Gestaltung Anwendung, wenn ein Festpreis für eine Gesamtmenge an Strom vereinbart wird, wie es bei recht unflexiblen Strategien der Fall ist. So lässt sich auch in vertraglicher Hinsicht einiges beeinflussen, was sich im Endeffekt positiv auf den Energiepreis auswirkt.
Fazit
Der Energiepreis ist nicht so starr, wie viele denken mögen. Durch die Wahl der richtigen Beschaffungsmethode lassen sich dauerhaft Kosten senken. Sinn haben diese Maßnahmen vor allem für Gewerbe-und Industriekunden, deren Stromverbrauch weit über dem durchschnittlichen Haushalt liegt. Mit der Hilfe fachkundiger Energiedienstleister lässt sich eine individuelle Beschaffungsstrategie nach dem jeweiligen Energiebedarf aufstellen und vom Vertrag bis zur Belieferung gestalten.
#### E. Alternative: Contracting
Revision [fb3ff5d]
Bearbeitet am 2016-12-18 16:21:03 von LichtChristoph
ADDITIONS
Die strategischen Strombeschaffung ist der Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Durch das Analysieren und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweils passenden Strategie beschafft sich der Kunde die gesamt benötigte Strommenge vom Lieferanten zu einem festen _(Stichtagsbeschaffung)_ , oder zu verschiedenen Zeitpunkten in sogenannten Tranchen. _(Index- oder Tranchenbeschaffung)_
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ Auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Diese Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strombedarf prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis bei der anschließenden Beschaffung aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Lieferant vereinbart mit dem Kunden einen festen Preis je kW/h im Jahr für die gesamt prognostizierte Strommenge. Verbraucht der Kunde weniger Strom als beim Lieferanten bestellt, hat der Lieferant das Risiko diese "Reststrommenge" zu einem für ihn gewinnbringenden Preis weiter zu veräußern. Wenn der Kunde jedoch mehr verbraucht als bestellt, hat der Lieferant das Risiko den zusätzlich benötigten Strom für den zuvor mit dem Kunden ausgehandelten Festpreis zu beschaffen. Sowohl das Mehr- als auch das Mindermengenrisiko liegt beim Lieferanten. Um diesen Risiken entgegen zu wirken, berechnet der Lieferant einen Risikoaufschlag.
Die Höhe des Risikoaufschlags kann also durch eine genauere Bedarfsprognose des Kunden minimiert werden.
DELETIONS
Unter der strategischen Strombeschaffung versteht man `Konstruktion mit "man" bitte meiden` den operativen `was ist operativ? also nicht-operativ wollen Sie hier auf jeden Fall ausschließen? wie sieht nicht-operativer Stromeinkauf aus? Bitte jedes Wort hinterfragen, keine Floskeln benutzen! vielleicht gibt es hier etwas, was Sie sagen wollen, aber beim Wort operativ bin ich skeptisch...` Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Durch die Analysieren `Analyse?` und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweilig `jeweils? besser hier weglassen - "Mit einer passenden Strategie..."` passenden Strategie beschafft sich der Kunde die benötigte Strommenge vom Lieferanten. `Was wollen Sie mit diesem Satz sagen? Ich erkenne hier keinen Inhalt... Klar beschafft er sich - ohne Strategie beschafft er sich das ja aber auch, wenn er nur einkauft...`
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei differente `warum nicht einfach "unterschiedliche"?` Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ `Hier sollte neuer Satz beginnen` und auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Diese Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strom`bedarf?` prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis `bei der anschließenden Beschaffung` aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Stromlieferant hat bei einer genaueren Bedarfsprognose des Kunden ~~weniger~~ `ein geringeres` Risiko, kalkulatorische Mehr- oder Mindermengen am Strommarkt bzw. an der Strombörse zu beschaffen. Diese Risikominimierung ist ausschlaggebend für eine Stromkostenoptimierung. `ich glaube an dieser Stelle ist entscheidend, dass diese Beschaffung von Mehr- und Mindermengen kostspielig ist und den Durchschnittspreis in die Höhe treibt, oder? Einem Interessierten, aber noch nicht gut informierten Leser ist dies noch unklar, sollte man also sagen!`
Revision [bc57857]
Bearbeitet am 2016-12-15 13:26:27 von WojciechLisiewicz
ADDITIONS
Unter der strategischen Strombeschaffung versteht man `Konstruktion mit "man" bitte meiden` den operativen `was ist operativ? also nicht-operativ wollen Sie hier auf jeden Fall ausschließen? wie sieht nicht-operativer Stromeinkauf aus? Bitte jedes Wort hinterfragen, keine Floskeln benutzen! vielleicht gibt es hier etwas, was Sie sagen wollen, aber beim Wort operativ bin ich skeptisch...` Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Durch die Analysieren `Analyse?` und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweilig `jeweils? besser hier weglassen - "Mit einer passenden Strategie..."` passenden Strategie beschafft sich der Kunde die benötigte Strommenge vom Lieferanten. `Was wollen Sie mit diesem Satz sagen? Ich erkenne hier keinen Inhalt... Klar beschafft er sich - ohne Strategie beschafft er sich das ja aber auch, wenn er nur einkauft...`
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei differente `warum nicht einfach "unterschiedliche"?` Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ `Hier sollte neuer Satz beginnen` und auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Diese Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strom`bedarf?` prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis `bei der anschließenden Beschaffung` aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Stromlieferant hat bei einer genaueren Bedarfsprognose des Kunden ~~weniger~~ `ein geringeres` Risiko, kalkulatorische Mehr- oder Mindermengen am Strommarkt bzw. an der Strombörse zu beschaffen. Diese Risikominimierung ist ausschlaggebend für eine Stromkostenoptimierung. `ich glaube an dieser Stelle ist entscheidend, dass diese Beschaffung von Mehr- und Mindermengen kostspielig ist und den Durchschnittspreis in die Höhe treibt, oder? Einem Interessierten, aber noch nicht gut informierten Leser ist dies noch unklar, sollte man also sagen!`
DELETIONS
Unter der strategischen Strombeschaffung versteht man den operativen Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Durch die Analysierung und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweilig passenden Strategie beschafft sich der Kunde die benötigte Strommenge vom Lieferanten.
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei differente Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ und auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Dies Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strom prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Stromlieferant hat bei einer genaueren Bedarfsprognose des Kunden weniger Risiko kalkulatorische Mehr- oder Mindermengen am Strommarkt bzw. an der Strombörse zu beschaffen. Diese Risikominimierung ist ausschlaggebend für eine Stromkostenoptimierung.
Revision [e2687e8]
Bearbeitet am 2016-12-11 23:27:58 von LichtChristoph
ADDITIONS
### Mit strategischer Strombeschaffung zur Kostenoptimierung des Strompreises
#### B. Einleitung
| |
| +| **Primäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Bedarfsmenge<br />* Bedarfszeitpunkt<br />* Lieferzeitpunkt<br />* Stromarten<br /><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><span style="text-decoration:underline;"></span><br />**Sekundäre Beschaffungsfaktoren** <br />* Unternehmensbezogene Risikoaufschläge<br />* Strompreis<br />* Lieferantenwahl<br />* Vertragsgestaltung<br />
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| +| **Beschaffungsstrategien** <br />* Vollstromversorgung ( _Stichtagsbeschaffung_ )<br />* Indexbeschaffung<br />* Tranchenbeschaffung<br />* Portfoliomanagement<br />
Unter der strategischen Strombeschaffung versteht man den operativen Einkauf von Strom unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Beschaffungsfaktoren und Beschaffungsstrategien.
Diese Beschaffungsfaktoren lassen sich in primäre und sekundäre Faktoren untergliedern.
Durch die Analysierung und Auswertung dieser Faktoren kann eine genau für den Einzelfall, also spezifisch für den Kunden in Frage kommende Beschaffungsstrategie ermittelt werden, welche sich dann positiver auf den Strompreis auswirkt. Mit der jeweilig passenden Strategie beschafft sich der Kunde die benötigte Strommenge vom Lieferanten.
Der Kunde hat für diese Beschaffung zwei differente Möglichkeiten zur Auswahl. Auf der einen Seite hat der Kunde die Option, einen "Contractor", also einen externen Energiedienstleister zu beauftragen, der den benötigten Strom vom Lieferanten beschafft _(indirekte Beschaffung)_ und auf der anderen Seite kann der Kunde die Analyse und Auswertung der Beschaffungsfaktoren und der Beschaffungsstrategie sowie die Beschaffung der gewünschten Strommenge in Eigenregie übernehmen. _(direkte Beschaffung)_
Die Analyse und Auswertung der primären Beschaffungsfaktoren zielt auf eine möglichst genaue Strombedarfsprognose ab. Dies Prognose ist das Fundament der strategischen Strombeschaffung. Je genauer der Kunde seinen Strom prognostiziert, desto positiver wirkt sich das auf den Strompreis aus. Dieser Optimierungseffekt beim Strompreis entspringt aus einem kalkulatorischen Hintergrund. Der Stromlieferant hat bei einer genaueren Bedarfsprognose des Kunden weniger Risiko kalkulatorische Mehr- oder Mindermengen am Strommarkt bzw. an der Strombörse zu beschaffen. Diese Risikominimierung ist ausschlaggebend für eine Stromkostenoptimierung.
Die Analyse und Auswertung der sekundären Beschaffungsfaktoren zieht hingegen auf eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung. Auch hierdurch entsteht ein kostenoptimierender Effekt. Durch die Auswahl von Lieferanten mit schmaler Kostenstruktur und unter Verwendung von risikoabsichernden Klauseln in den Lieferantenverträgen kann der Strompreis gesenkt werden.
Die folgenden Fragen beleuchten den Rahmen der strategischen Strombeschaffung.
#### C. Für wen ist eine strategische Beschaffung interessant?
Eine strategische Strombeschaffung ist auf jeden Fall für einen Kundenkreis sinnvoll, der einen Jahresverbrauch über 100.000 kW/h erzielt. Für Kunden, die einen Stromverbrauch von 50.000 – 100.000 kW/h pro Jahr haben kommt es darauf an, welche der oben genannten Möglichkeiten, also der direkten oder indirekten Strombeschaffung gewünscht ist. Durch die Wahl der indirekten Strombeschaffung können für den Kunden aufgrund der Beauftragung eines Energiedienstleisters zusätzliche Kosten entstehen. Für Kunden unter einem Jahresverbrauch von 50.000 kW/h sind Maßnahmen der strategischen Beschaffung nicht zu empfehlen. Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten würden die Ersparnisse beim Strompreis nicht decken.
#### D. Wie funktioniert eine strategische Beschaffung?
#### E. Alternative: Contracting
DELETIONS
#### B. Alternative: Contracting
Revision [1206e7f]
Bearbeitet am 2016-11-04 12:14:57 von WojciechLisiewicz
ADDITIONS
`ist hier irgendeine Struktur vorgesehen? So viel Text ohne jegliche Gliederung?`
Bei der Energiebeschaffung sollten folgende Faktoren besonders beachtet werden. `Nach dieser Formulierung muss eine Aufzählung kommen - kein "Hierzu zählen..."` Hierzu zählt insbesondere eine genaue Strombedarfsprognose anhand einzelner Beschaffungsfaktoren `Wo klären Sie den Begriff, wenn Sie ihn benutzen? Leser muss hierüber Klarheit haben, ob eine Definition noch kommt!`, sowie eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung.
Im Vorfeld ist der erste logische Schritt, zu klären, ob sich eine genaue und eben aufwändige Beschaffungsstrategie für den jeweiligen Kunden überhaupt lohnt. Bei geringem Stromverbrauch ist es wirtschaftlicher, eher einen günstigeren Stromtarif via Vergleichsportale, wie z.B. Verivox oder ähnliche zu finden und auszuwählen. Beschaffungsstrategien sind vor allem für Kunden interessant, deren Stromverbrauch höher `höher als was? Zahl? wo und wann wollen Sie es klären?` ist und sich somit eine Analyse und Planung lohnt. Dies trifft hauptsächlich auf Gewerbe- und Industriekunden zu. Kommt eine strategische Beschaffung in Frage, besteht die Möglichkeit, dass diese größtenteils in Eigenverantwortung des Kunden durchgeführt wird oder ob `dass?` ein externer Energiedienstleister diese Aufgabe übernimmt.
Das Handeln in Eigenregie bietet den Vorteil die Beschaffungsstrategie (Index, Tranchen, Vollstrom) und Optimierungsmöglichkeiten frei zu wählen und somit eigenes Know-how einzubringen. Nachteilig ist `in diesem Fall?` allerdings das, damit verbundene, hohe Risiko aufgrund einer verfehlten Strategie einen höheren Energiepreis zahlen zu müssen. Bei der Übernahme der Aufgaben durch einen Energiedienstleister (Contractor) wird der Kunde in seiner Verantwortung entlastet, verliert jedoch auch ein Stück weit die Möglichkeit der Mitbestimmung im Bereich der Energiebeschaffung.
Ein weiterer Faktor ist der genau prognostizierte Strombedarf, da dieser die Grundlage für die Wahl der Beschaffungsstrategie und damit verbundener Maßnahmen darstellt. Dieser ist für eine Einteilung in die Beschaffungsstrategien der Stichtags,- Index,- oder Tranchenbeschaffung sowie des Portfoliomanagements relevant. Durch detaillierte Bestimmung des Bedarfs ist eine bessere Kalkulation des Strompreises möglich, sowie für den Kunden ein genaueres Planungsbudget. Ebenfalls ersichtlich wird, wie viel Strom an welchem Ort und zu welcher Zeit benötigt wird, was als Basis für die Ausrichtung der Beschaffungsstrategie dient. Ein Zeitmanagement ist deshalb relevant, `weil` die Tageseinteilung in Lastzeiten (Base, Peak, Off-Peak) zu unterschiedlichen Strompreisen gehandelt wird. Dies bedeutet, dass durch eine zeitlich genaue Lastprognose ein geringerer Strompreis erzielt werden. Ebenso besteht eine örtliche Relevanz im Hinblick auf die Zusammenfassung einzelner Verbraucher die geographisch nicht am selben Ort liegen. Dies Hat zur Folge, dass eine höhere Gesamtmenge beschafft werden kann und ein niedrigerer Energiepreis je KW/h möglich ist und nicht wie bei vielen Kleinmengen ein hoher Einzelenergiepreis das Ergebnis ist. Durch solch präzise Analysen lassen sich Lieferantenaufschläge und preissteigernde Vertragsklauseln umgehen `? nicht besser vermeiden?`, da bei diesen oft mit Abweichungen und Mengenrisiken geplant wird.
Für den Endenergiepreis ausschlaggebend sind vor allem, neben den vertragsgestaltenden Mitteln, Beschaffungselemente wie die reine Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt `Definition, was meinen Sie damit? ist erstaunlicherweise mehrdeutig!`. Bei der Abnahme größerer Strommengen kann oft ein (wesentlich) günstigerer Strompreis erzielt werden. Dies betrifft allerdings hauptsächlich große Unternehmen bzw. Großindustrie, deren Bedarf oft bei mehreren GW/h im Jahr liegt. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Beschaffungszeitpunkt `vorher von Bedeutung und hier wieder von Bedeutung???`, da Strompreise am Großhandelsmarkt über kurze und lange Zeit `gibt es noch andere Zeit, als kurze und lange???` teils starken Schwankungen unterliegen. So können mittels angepassten Strategien günstige Zeitpunkte gewählt werden an denen bestimmte Strommengen erworben werden, um so einen geringeren Endpreis zu erzielen. Neben diesen Faktoren steht auch die Wahl des Stromlieferanten als Kriterium, welches jedoch im Zuge einer strategischen Beschaffung weniger `wieso?` ausschlaggebend ist.
`dieser Einstieg klingt sehr umgangssprachlich` Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d.h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms zwischen Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern. Denn der logische Schluss ist, dass die Verringerung von Risiken für den Versorger, dem Kunden einen günstigeren Preis beschert, da der Lieferant weniger Risikoaufschlag kalkulieren muss.
Neben den direkten Faktoren der Menge und des Preises, welche durch die Wahl der optimalen Beschaffungsstrategie oft genau angepasst und gesteuert werden können, ist die Ausgestaltung des vertraglichen Rahmens keine unwichtige Komponente. Ein häufig vorkommender Vertragstypus ist der sogenannte "All-inclusive-Vertrag", bei dem der Stromversorger mit dem Kunden den Strombezug und Transport vereinbart. Der Versorger `nicht besser lLieferant?` seinerseits schließt ebenfalls einen Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber über die Nutzung des Netzes und den Transport des geschuldeten Stroms zum Kunden. Dadurch entstandene Netzentgelte, welche der Lieferant dem Netzbetreiber entrichtet, werden in der Regel beim Kunden aufgeschlagen.
`der Übergang hier ist sehr schwach und zusammenhanglos`
DELETIONS
Bei der Energiebeschaffung sollten folgende Faktoren besonders beachtet werden. Hierzu zählt insbesondere eine genaue Strombedarfsprognose anhand einzelner Beschaffungsfaktoren, sowie eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung.
Im Vorfeld ist der erste logische Schritt, zu klären, ob sich eine genaue und eben aufwändige Beschaffungsstrategie für den jeweiligen Kunden überhaupt lohnt. Bei geringem Stromverbrauch ist es wirtschaftlicher, eher einen günstigeren Stromtarif via Vergleichsportale, wie z.B. Verivox oder ähnliche zu finden und auszuwählen.
Beschaffungsstrategien sind vor allem für Kunden interessant, deren Stromverbrauch höher ist und sich somit eine Analyse und Planung lohnt. Dies trifft hauptsächlich auf Gewerbe- und Industriekunden zu. Kommt eine strategische Beschaffung in Frage besteht die Möglichkeit, dass diese größtenteils in Eigenverantwortung des Kunden durchgeführt wird oder ob ein externer Energiedienstleister diese Aufgabe übernimmt.
Das Handeln in Eigenregie bietet den Vorteil die Beschaffungsstrategie (Index, Tranchen, Vollstrom) und Optimierungsmöglichkeiten frei zu wählen und somit eigenes Know-how einzubringen. Nachteilig ist allerdings das, damit verbundene, hohe Risiko aufgrund einer verfehlten Strategie einen höheren Energiepreis zahlen zu müssen.
Bei der Übernahme der Aufgaben durch einen Energiedienstleister (Contractor) wird der Kunde in seiner Verantwortung entlastet, verliert jedoch auch ein Stück weit die Möglichkeit der Mitbestimmung im Bereich der Energiebeschaffung.
Ein weiterer Faktor ist der genau prognostizierte Strombedarf, da dieser die Grundlage für die Wahl der Beschaffungsstrategie und damit verbundener Maßnahmen darstellt. Dieser ist für eine Einteilung in die Beschaffungsstrategien der Stichtags,- Index,- oder Tranchenbeschaffung sowie des Portfoliomanagements relevant. Durch detaillierte Bestimmung des Bedarfs ist eine bessere Kalkulation des Strompreises möglich, sowie für den Kunden ein genaueres Planungsbudget. Ebenfalls ersichtlich wird, wie viel Strom an welchem Ort und zu welcher Zeit benötigt wird, was als Basis für die Ausrichtung der Beschaffungsstrategie dient. Ein Zeitmanagement ist deshalb relevant, da die Tageseinteilung in Lastzeiten (Base, Peak, Off-Peak) zu unterschiedlichen Strompreisen gehandelt wird. Dies bedeutet, dass durch eine zeitlich genaue Lastprognose ein geringerer Strompreis erzielt werden. Ebenso besteht eine örtliche Relevanz im Hinblick auf die Zusammenfassung einzelner Verbraucher die geographisch nicht am selben Ort liegen. Dies Hat zur Folge, dass eine höhere Gesamtmenge beschafft werden kann und ein niedrigerer Energiepreis je KW/h möglich ist und nicht wie bei vielen Kleinmengen ein hoher Einzelenergiepreis das Ergebnis ist. Durch solch präzise Analysen lassen sich Lieferantenaufschläge und preissteigernde Vertragsklauseln umgehen, da bei diesen oft mit Abweichungen und Mengenrisiken geplant wird.
Für den Endenergiepreis ausschlaggebend sind vor allem, neben den vertragsgestaltenden Mitteln, Beschaffungselemente wie die reine Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt. Bei der Abnahme größerer Strommengen kann oft ein (wesentlich) günstigerer Strompreis erzielt werden. Dies betrifft allerdings hauptsächlich große Unternehmen bzw. Großindustrie, deren Bedarf oft bei mehreren GW/h im Jahr liegt. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Beschaffungszeitpunkt, da Strompreise am Großhandelsmarkt über kurze und lange Zeit teils starken Schwankungen unterliegen. So können mittels angepassten Strategien günstige Zeitpunkte gewählt werden an denen bestimmte Strommengen erworben werden, um so einen geringeren Endpreis zu erzielen. Neben diesen Faktoren steht auch die Wahl des Stromlieferanten als Kriterium, welches jedoch im Zuge einer strategischen Beschaffung weniger ausschlaggebend ist.
Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d.h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms zwischen Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern. Denn der logische Schluss ist, dass die Verringerung von Risiken für den Versorger, dem Kunden einen günstigeren Preis beschert, da der Lieferant weniger Risikoaufschlag kalkulieren muss.
Neben den direkten Faktoren der Menge und des Preises, welche durch die Wahl der optimalen Beschaffungsstrategie oft genau angepasst und gesteuert werden können, ist die Ausgestaltung des vertraglichen Rahmens keine unwichtige Komponente. Ein häufig vorkommender Vertragstypus ist der sogenannte "All-inclusive-Vertrag", bei dem der Stromversorger mit dem Kunden den Strombezug und Transport vereinbart. Der Versorger seinerseits schließt ebenfalls einen Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber über die Nutzung des Netzes und den Transport des geschuldeten Stroms zum Kunden. Dadurch entstandene Netzentgelte, welche der Lieferant dem Netzbetreiber entrichtet, werden in der Regel beim Kunden aufgeschlagen.
Revision [b9aa806]
Bearbeitet am 2016-10-02 19:30:54 von LichtChristoph
ADDITIONS
Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d.h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms zwischen Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern. Denn der logische Schluss ist, dass die Verringerung von Risiken für den Versorger, dem Kunden einen günstigeren Preis beschert, da der Lieferant weniger Risikoaufschlag kalkulieren muss.
Neben den direkten Faktoren der Menge und des Preises, welche durch die Wahl der optimalen Beschaffungsstrategie oft genau angepasst und gesteuert werden können, ist die Ausgestaltung des vertraglichen Rahmens keine unwichtige Komponente. Ein häufig vorkommender Vertragstypus ist der sogenannte "All-inclusive-Vertrag", bei dem der Stromversorger mit dem Kunden den Strombezug und Transport vereinbart. Der Versorger seinerseits schließt ebenfalls einen Vertrag mit dem örtlichen Netzbetreiber über die Nutzung des Netzes und den Transport des geschuldeten Stroms zum Kunden. Dadurch entstandene Netzentgelte, welche der Lieferant dem Netzbetreiber entrichtet, werden in der Regel beim Kunden aufgeschlagen.
Entscheidend sind oft gestaltende Vertragsklauseln, welche im Zuge der Strombeschaffung beachtet werden sollten. Zu nennen wären Mengenkorridore, Back-to-Back Klauseln, sowie das Re-Price Modell. Bei einem Mengenkorridor handelt es sich um ein vertragliches Instrument, welches Mengenabweichungen zwischen vereinbarter bzw. prognostizierter und tatsächlich verbrauchter Menge regelt. Meist werden Toleranzen von 20 % nach oben und unten verwendet, bei deren Einhaltung die vereinbarten Konditionen beibehalten werden. Eine Back-to-Back Beschaffung stellt lediglich dar, dass der Lieferant sich umgehend, ohne zeitliche Verzögerung mit der vereinbarten Menge an Strom eindeckt um etwaigen Preisschwankungen entgegenzuwirken. Re-Price Modelle ihrerseits sind Instrumente um Einsparpotentiale im Strombezug vorzuziehen. Hierbei kann ein bereits fixierter Festpreis neu verhandelt werden um einen niedrigeren Preis zu erzielen. Im Gegenzug dessen wird die Vertragsdauer verlängert. Häufig findet diese Gestaltung Anwendung, wenn ein Festpreis für eine Gesamtmenge an Strom vereinbart wird, wie es bei recht unflexiblen Strategien der Fall ist. So lässt sich auch in vertraglicher Hinsicht einiges beeinflussen, was sich im Endeffekt positiv auf den Energiepreis auswirkt.
Fazit
Der Energiepreis ist nicht so starr, wie viele denken mögen. Durch die Wahl der richtigen Beschaffungsmethode lassen sich dauerhaft Kosten senken. Sinn haben diese Maßnahmen vor allem für Gewerbe-und Industriekunden, deren Stromverbrauch weit über dem durchschnittlichen Haushalt liegt. Mit der Hilfe fachkundiger Energiedienstleister lässt sich eine individuelle Beschaffungsstrategie nach dem jeweiligen Energiebedarf aufstellen und vom Vertrag bis zur Belieferung gestalten.
DELETIONS
Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen, wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d. h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher Prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms bei Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern.
Revision [533c599]
Bearbeitet am 2016-09-30 22:00:02 von LichtChristoph
ADDITIONS
Hierbei spielt insbesondere die Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt sowie die Lieferantenwahl eine Rolle.

Bei der Lieferantenwahl sollte der Fokus nicht nur auf dem niedrigsten Strompreis, sondern auch auf den Service und Beratung liegen.

Für eine Erziehung eines lukrativeren Strompreis ist es von Vorteil, wenn man versteht, wie sich der Strompreis zusammensetzt. Auf den Nettostrompreis werden gesetzliche und unternehmensbezogene Aufschlage hinzugerechnet. Die gesetzlichen Aufschläge sind insbesondere die Stromsteuer und die Netzentgelte, wo hingegen die unternehmensbezogenen Aufschläge verschiedene Beschaffungskosten, Gewinnmargen und Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge sind.

Für den Endenergiepreis ausschlaggebend sind vor allem, neben den vertragsgestaltenden Mitteln, Beschaffungselemente wie die reine Strommenge, der Beschaffungszeitpunkt. Bei der Abnahme größerer Strommengen kann oft ein (wesentlich) günstigerer Strompreis erzielt werden. Dies betrifft allerdings hauptsächlich große Unternehmen bzw. Großindustrie, deren Bedarf oft bei mehreren GW/h im Jahr liegt. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Beschaffungszeitpunkt, da Strompreise am Großhandelsmarkt über kurze und lange Zeit teils starken Schwankungen unterliegen. So können mittels angepassten Strategien günstige Zeitpunkte gewählt werden an denen bestimmte Strommengen erworben werden, um so einen geringeren Endpreis zu erzielen. Neben diesen Faktoren steht auch die Wahl des Stromlieferanten als Kriterium, welches jedoch im Zuge einer strategischen Beschaffung weniger ausschlaggebend ist.
Möchte man Methoden zur Variierung und Optimierung des Strompreises einsetzen, ist es wichtig zu verstehen, wie sich dieser zusammensetzt. Grundlage bildet der Großhandelspreis des jeweiligen Stromproduktes. Auf diesen Einkaufspreis kommen gesetzliche Aufschläge, wie Steuern, Abgaben, Umlagen und Netzentgelte hinzu. Diese sind schwer beeinflussbar und müssen hinzugerechnet werden. Unternehmensbezogene Aufschläge hingegen sind variabel und bieten einen Hebel zur Senkung des Strompreises. Hierzu zählen insbesondere die Gewinnmarge des Lieferanten, die Kosten der Beschaffung selbst, sowie diverse Risiko- bzw. Sicherheitsaufschläge. Beispielsweise kalkuliert ein Lieferant mit Prognoserisiken, d. h. Abweichungen des tatsächlichen Stromverbrauchs vom vorher Prognostiziertem. Nicht nur Mengenrisiken werden als Aufschlag dem Strompreis hinzugerechnet, sondern auch das generelle Risiko eines Kundenausfalls oder zeitliche und somit preisliche Unterschiede des Stroms bei Vertragsschluss und tatsächlichem Einkauf. Die Höhe dieser Aufschläge variiert von Lieferant zu Lieferant und durch Minimierung der Risiken kann der Strompreis erheblich gesenkt werden. Aus all diesen Komponenten bildet sich der Bruttoenergiepreis, den der Endkunde zu entrichten hat, doch viele Beschaffungsstrategien bieten die Möglichkeit diverse Parameter für den Verbraucher zu verbessern.
DELETIONS
##### Was ist bei der Optimierung der Energiebeschaffung zu beachten?


Revision [2408552]
Bearbeitet am 2016-09-29 22:18:05 von LichtChristoph
ADDITIONS
Hierbei spielt insbesondere der Energiebedarf, also ob ein niedriger oder Hoher Verbrauch erzielt wird eine Rolle sowie die Verantwortung der Beschaffung in Eigenregie oder durch einen externen Energiedienstleister.

Eine genauere prognostizierte Strombedarfsmenge ist ausschlaggebend für einen niedrigeren Strompreis.

_Artikel in Bearbeitung_
##### Was ist bei der Optimierung der Energiebeschaffung zu beachten?
Bei der Energiebeschaffung sollten folgende Faktoren besonders beachtet werden. Hierzu zählt insbesondere eine genaue Strombedarfsprognose anhand einzelner Beschaffungsfaktoren, sowie eine angepasste Strategie hinsichtlich der Lieferantenwahl und der Vertragsgestaltung.
Im Vorfeld ist der erste logische Schritt, zu klären, ob sich eine genaue und eben aufwändige Beschaffungsstrategie für den jeweiligen Kunden überhaupt lohnt. Bei geringem Stromverbrauch ist es wirtschaftlicher, eher einen günstigeren Stromtarif via Vergleichsportale, wie z.B. Verivox oder ähnliche zu finden und auszuwählen.
Beschaffungsstrategien sind vor allem für Kunden interessant, deren Stromverbrauch höher ist und sich somit eine Analyse und Planung lohnt. Dies trifft hauptsächlich auf Gewerbe- und Industriekunden zu. Kommt eine strategische Beschaffung in Frage besteht die Möglichkeit, dass diese größtenteils in Eigenverantwortung des Kunden durchgeführt wird oder ob ein externer Energiedienstleister diese Aufgabe übernimmt.
Das Handeln in Eigenregie bietet den Vorteil die Beschaffungsstrategie (Index, Tranchen, Vollstrom) und Optimierungsmöglichkeiten frei zu wählen und somit eigenes Know-how einzubringen. Nachteilig ist allerdings das, damit verbundene, hohe Risiko aufgrund einer verfehlten Strategie einen höheren Energiepreis zahlen zu müssen.
Bei der Übernahme der Aufgaben durch einen Energiedienstleister (Contractor) wird der Kunde in seiner Verantwortung entlastet, verliert jedoch auch ein Stück weit die Möglichkeit der Mitbestimmung im Bereich der Energiebeschaffung.
Ein weiterer Faktor ist der genau prognostizierte Strombedarf, da dieser die Grundlage für die Wahl der Beschaffungsstrategie und damit verbundener Maßnahmen darstellt. Dieser ist für eine Einteilung in die Beschaffungsstrategien der Stichtags,- Index,- oder Tranchenbeschaffung sowie des Portfoliomanagements relevant. Durch detaillierte Bestimmung des Bedarfs ist eine bessere Kalkulation des Strompreises möglich, sowie für den Kunden ein genaueres Planungsbudget. Ebenfalls ersichtlich wird, wie viel Strom an welchem Ort und zu welcher Zeit benötigt wird, was als Basis für die Ausrichtung der Beschaffungsstrategie dient. Ein Zeitmanagement ist deshalb relevant, da die Tageseinteilung in Lastzeiten (Base, Peak, Off-Peak) zu unterschiedlichen Strompreisen gehandelt wird. Dies bedeutet, dass durch eine zeitlich genaue Lastprognose ein geringerer Strompreis erzielt werden. Ebenso besteht eine örtliche Relevanz im Hinblick auf die Zusammenfassung einzelner Verbraucher die geographisch nicht am selben Ort liegen. Dies Hat zur Folge, dass eine höhere Gesamtmenge beschafft werden kann und ein niedrigerer Energiepreis je KW/h möglich ist und nicht wie bei vielen Kleinmengen ein hoher Einzelenergiepreis das Ergebnis ist. Durch solch präzise Analysen lassen sich Lieferantenaufschläge und preissteigernde Vertragsklauseln umgehen, da bei diesen oft mit Abweichungen und Mengenrisiken geplant wird.


#### B. Alternative: Contracting
DELETIONS
#### B. Alternative: Contracting
Revision [a92f479]
Bearbeitet am 2016-06-11 12:37:38 von WojciechLisiewicz
ADDITIONS
#### A. Energieeinkauf
#### B. Alternative: Contracting
#### 1. Energieeinkauf
#### 2. Contracting
DELETIONS
#### A. Fragen und Strategien des Einkaufs von Energie
#### 7. Energieeinkauf
#### 8. Contracting
Revision [d730abf]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von WojciechLisiewicz am 2016-06-10 11:10:43 erstellt
ADDITIONS
## Energiebeschaffung
##### als Mittel der Optimierung der [Energieversorgung für den Mittelstand](EnRVersorgungMittelstand)
_bitte noch komplett gem. pages-Datei überarbeiten_
Eine effiziente Energiebeschaffung kann die Kosten der Energieversorgung fühlbar senken. Auf der einen Seite sind Strategien beim Einkauf denkbar, die hier Kostenersparnisse bringen (vgl. dazu am Beispiel des Stromeinkaufs Punkt A.). Sofern eine Eigenversorgung theoretisch möglich ist, aber durch den Betroffenen Letztverbraucher gemieden wird - zum Beispiel wegen mangelnder Bereitschaft erhebliche Investitionen zu tätigen - ist auch eine kaufmännisch wie andere Beschaffungsform darstellbare Versorgung über ein Contracting-Unternehmen (vgl. Punkt B.).
#### A. Fragen und Strategien des Einkaufs von Energie
am Beispiel der Strombeschaffung
>>
#### 1. Typologisierung des Kunden

>>
#### 2. Ermittlung des Strombedarfs

>>
#### 3. Beschaffungsfaktoren

>>
#### 4. Lieferantenwahl

>>
#### 5. Strompreis und vertragliche Aufschläge

>>
#### 6. Vertragsgestaltung im Übrigen


***
_alte Inhalte_
>>>**a. Beschaffungsstrategien für Strom**

>>>>* Stichtagsbeschaffung (Festpreis / Fixpreisbeschaffung)
>>>>* Indexorientierte Beschaffung
>>>>* Tranchenbeschaffung
>>>>* Handelstägliche Eindeckung (Portfoliomanagement)


>>>**b. Faktoren der Energiebeschaffung**

>>>>* Menge
>>>>* Zeitpunkt der Lieferung
>>>>* Struktur _(z.B. Lastgang)_
>>>>* Qualität
>>>>* Lieferungszeit
>>>>* Präferenzen des Lieferanten


>>
#### 7. Energieeinkauf

>>>* Vertragsarten
>>>* Lieferantenwahl
>>>* Strombezug aus dem Ausland


>>
#### 8. Contracting

>>