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Revision history for EnergieRMsbGUeberblick


Revision [95861]

Last edited on 2020-12-06 16:11:31 by WojciechLisiewicz

No Differences

Additions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. §§ 5, 6 MsbG);
- der Einbau **intelligenter** Messeinrichtungen wird vorangetrieben (vgl. die Einbaupflicht gemäß {{du przepis="§ 29 MsbG"}});
- neben der Messdienstleistung sind im MsbG auch ausdrücklich sog. "Zusatzdienste" vorgesehen, vgl. {{du przepis="§ 35 Abs. 2 MsbG"}};
Deletions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. §{{du przepis="§ 5, 6 MsbG"}});
- der Einbau **intelligenter** Messeinrichtungen wird vorangetrieben (vgl. die Einbaupflicht gemäß {{przepis="§ 29 MsbG"}});
- neben der Messdienstleistung sind im MsbG auch ausdrücklich sog. "Zusatzdienste" vorgesehen, vgl. {{przepis="§ 35 Abs. 2 MsbG"}};


Additions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. §{{du przepis="§ 5, 6 MsbG"}});
Deletions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. {{du przepis="§ 5 MsbG"}} §§ 5, 6 MsbG);


Additions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. {{du przepis="§ 5 MsbG"}} §§ 5, 6 MsbG);
Deletions:
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. §§ 5, 6 MsbG);


Additions:
((1)) Frühere Rechtslage: §§ 21b ff. EnWG a. F.
Vor Erlass und Inkrafttreten des MsbG war das Thema des Verbrauchsmessung - auch mit der Absicht ihrer Digitalisierung - in den §§ 21b ff. EnWG geregelt. Die Regelungen zielten damals auf ein etwas anderes System, als dies im MsbG der Fall ist.
((1)) Messtellenbetriebsgesetz
Das im Jahre 2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz soll das Messwesen in Deutschland verändern und den Einbau intelligenter Messsysteme beschleunigen. Einige Angaben zu dessen Inhalt finden Sie nachstehend.

((2)) Zielsetzung
Das MsbG verfolgt in erster Linie das Ziel, neben der bisher geltenden Trennung ([[EnergieRUnbundling Entflechtung]]) zwischen Energielieferungen, Handel, Vertrieb etc. vom Netzbetrieb, eine weitere Aufgabe in der Wertschöpfungskette der Energiewirtschaft explizit separat zu betreiben: die Verbrauchsmessung. Darüber hinaus soll diese Messung "moderner" werden - das Gesetz verfolgt auch das Ziel der Digitalisierung des Messwesens.

((2)) Wichtigste Mechanismen
Als Grundrahmen für des Messwesen sieht der Gesetzgeber Folgendes vor:
- die Aufgabe des **Messstellenbetreibers** (MSB) wird als eine neue eingeführt und einem potenziell neuen Marktakteur übertragen; gleichzeitig wird aber die Versorgung mit der Messdienstleistung durch das Rechtsinstitut des **grundzuständigen MSB** sichergestellt;
- die Inanspruchnahme der Messdienste durch den Energiekunden wird **liberalisiert** (freie Wahl gem. §§ 5, 6 MsbG);
- der Einbau **intelligenter** Messeinrichtungen wird vorangetrieben (vgl. die Einbaupflicht gemäß {{przepis="§ 29 MsbG"}});
- neben der Messdienstleistung sind im MsbG auch ausdrücklich sog. "Zusatzdienste" vorgesehen, vgl. {{przepis="§ 35 Abs. 2 MsbG"}};
- technische und sonstige Anforderungen an die Messung, Messgeräte und MSB werden statuiert;
- Datenschutz und Datensicherheit beim Einsatz von Smart-Meter-Gateways sind zu gewährleisten.

((1)) Weiterführende Informationen
Eine ausführliche Abhandlung zum Thema *smart metering* auf der Grundlage des MsbG ist [[http://wiki.hs-schmalkalden.de/EnRIntelligenterMessstellenbetrieb hier zu finden]]. Eine Zusammenstellung aller Artikel zum Thema MsbG wurde [[http://wiki.hs-schmalkalden.de/EnergieRMsbGSammlung im folgenden Artikel veröffentlicht]].
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CategoryMsbG


Additions:
Das aktuelle MsbG ist nicht nur auf nationale Energiepolitik zurückzuführen, sondern vor allem auch auf europäische Vorgaben. Einige [[EnergieRMsbGHintergrundEU Informationen hierzu finden Sie im entsprechenden Artikel über den europäischen Hintergrund]].
Deletions:
Die europäische Union hat erste Ansätze der Digitalisierung in der Energiewirtschaft mit der Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen 2006/32/EG vom 5. April 2006 implementiert. Gemäß Art. 13 Abs. 1 der Richtlinie 2006/32/EG sind die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet "soweit es technisch machbar, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen angemessen ist, [sicherzustellen], dass alle Endkunden in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernheizung und/oder -kühlung und Warmbrauchwasser individuelle Zähler zu wettbewerbsorientierten Preisen erhalten, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“.
Ferner ist ein Austausch der Zähler vorgeschrieben, sobald neue Gebäude mit Anschlüssen ausgestattet werden oder soweit Gebäude größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2002/91/EG unterzogen werden. Zudem sollen mit der Abrechnung dem Endkunden geeignete Angaben zur Verfügung gestellt werden, die Ihm ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Energiekosten vermitteln. Die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs ist so häufig durchzuführen, dass die Kunden in der Lage sind, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern [1]. Damit sollte eine Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen Endkunden und dem Lieferanten geschaffen werden.
Mit der Europäischen Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG hat die Europäische Union weitere wichtige Vorgaben im Hinblick auf die Digitalisierung aufgestellt. Gemäß Anhang der Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass intelligente Messsysteme eingeführt werden, durch die eine aktive Beteiligung der Verbraucher am Stromversorgungsmarkt unterstützt wird. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Entsprechende Bewertungen finden bis 3. September 2012 statt. Anhand dieser Bewertung erstellen die Mitgliedstaaten oder eine von ihnen benannte zuständige Behörde einen Zeitplan mit einem Planungsziel von 10 Jahren für die Einführung der intelligenten Messsysteme. Wird die Einführung intelligenter Zähler positiv bewertet, so werden mindestens 80 % der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.[2] Mit dieser Vorgabe sollten die Mitgliedstaaten eine Analyse über die Kosten und den Nutzen durchführen und entscheiden ob sie einen Austausch der Messsysteme für nützlich erachten. Zudem wurde ein genauer Zeitplan vorgegeben bis wann der Rollout und zu wie viel Prozent er durchgeführt werden soll.
Am 08.06.2015 veröffentlichte die europäische Kommission eine Analyse worin die Auswertungen und Entscheidungen der einzelnen Mitgliedstaaten hinsichtlich des Rollouts aufgeführt wurde [3].
((1)) Frühere Rechtslage: §§ 21b ff. EnWG a. F.
((1)) Messtellenbetriebsgesetz
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[1] Vgl. hierzu [[http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32006L0032&from=DE Richtlinie 2006/32/EG ]] des europäischen Parlaments und des Rates vom 5.04.2006 über die Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen und zur Aufhebung der Richtlinie 93/76/ EWG des Rates
[2] Vgl. hierzu [[http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2009:211:0055:0093:de:PDF Richtlinie 20097727EG]] des europäischen Parlaments und des Rates vom 13.07.2009
[3] Vgl. hierzu [[http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CELEX:52014SC0189&from=EN Commission State working Document]] - Cost-benefit analyses & state of play of smart metering deployment in the EU-27


Additions:
((1)) Frühere Rechtslage: §§ 21b ff. EnWG a. F.
Deletions:
((1)) Frühere Rechtslage: §§ 21b ff. EnWG


Additions:
((1)) Europäische Vorgaben
Am 08.06.2015 veröffentlichte die europäische Kommission eine Analyse worin die Auswertungen und Entscheidungen der einzelnen Mitgliedstaaten hinsichtlich des Rollouts aufgeführt wurde [3].
((1)) Frühere Rechtslage: §§ 21b ff. EnWG
((1)) Messtellenbetriebsgesetz
Deletions:
Am 08.06.2015 veröffentlichte die europäische Kommission eine Analyse worin die Auswertungen und Entscheidungen der einzelnen Mitgliedstaaten hinsichtlich des Rollouts aufgeführt wurde.[3]


Additions:
Die europäische Union hat erste Ansätze der Digitalisierung in der Energiewirtschaft mit der Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen 2006/32/EG vom 5. April 2006 implementiert. Gemäß Art. 13 Abs. 1 der Richtlinie 2006/32/EG sind die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet "soweit es technisch machbar, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen angemessen ist, [sicherzustellen], dass alle Endkunden in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernheizung und/oder -kühlung und Warmbrauchwasser individuelle Zähler zu wettbewerbsorientierten Preisen erhalten, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“.
Ferner ist ein Austausch der Zähler vorgeschrieben, sobald neue Gebäude mit Anschlüssen ausgestattet werden oder soweit Gebäude größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2002/91/EG unterzogen werden. Zudem sollen mit der Abrechnung dem Endkunden geeignete Angaben zur Verfügung gestellt werden, die Ihm ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Energiekosten vermitteln. Die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs ist so häufig durchzuführen, dass die Kunden in der Lage sind, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern [1]. Damit sollte eine Verbesserung des Informationsaustauschs zwischen Endkunden und dem Lieferanten geschaffen werden.
Mit der Europäischen Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG hat die Europäische Union weitere wichtige Vorgaben im Hinblick auf die Digitalisierung aufgestellt. Gemäß Anhang der Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass intelligente Messsysteme eingeführt werden, durch die eine aktive Beteiligung der Verbraucher am Stromversorgungsmarkt unterstützt wird. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Entsprechende Bewertungen finden bis 3. September 2012 statt. Anhand dieser Bewertung erstellen die Mitgliedstaaten oder eine von ihnen benannte zuständige Behörde einen Zeitplan mit einem Planungsziel von 10 Jahren für die Einführung der intelligenten Messsysteme. Wird die Einführung intelligenter Zähler positiv bewertet, so werden mindestens 80 % der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.[2] Mit dieser Vorgabe sollten die Mitgliedstaaten eine Analyse über die Kosten und den Nutzen durchführen und entscheiden ob sie einen Austausch der Messsysteme für nützlich erachten. Zudem wurde ein genauer Zeitplan vorgegeben bis wann der Rollout und zu wie viel Prozent er durchgeführt werden soll.
Deletions:
Die europäische Union hat bereits erste Ansätze dahingehend mit der Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen 2006/32/EG vom 5. April 2006 geschaffen.
Gemäß Art. 13 Abs. 1 der Richtlinie 2006/32/G sind die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet ,,soweit es technisch machbar, finanziell vertretbar und im Vergleich zu den potenziellen Energieeinsparungen angemessen ist, stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass, alle Endkunden in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernheizung und/oder - kühlung und Warmbrauchwasser individuelle Zähler zu wettbewerbsorientierten Preisen erhalten, die den tatsächlichen Energieverbrauch des Endkunden und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegeln“. Im Abs. 2 der Verordnung ist ein Austausch bereits vorgeschrieben sobald neue Gebäude mit Anschlüssen ausgestattet werden oder soweit Gebäude größeren Renovierungen im Sinne der Richtlinie 2002/91/EG unterzogen werden. Zudem sollen mit der Abrechnung dem Endkunden geeignete Angaben zur Verfügung gestellt, die Ihm ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Energiekosten vermitteln. Die Abrechnung auf der Grundlage des tatsächlichen Verbrauchs wird so häufig durchgeführt, dass die Kunden in der Lage sind, ihren eigenen Energieverbrauch zu steuern.[1] Ziel war bereits einen besseren Informationsaustausch zwischen Endkunden und dem Stromversorgungsmarkt zu schaffen.
Mit der Europäischen Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG hat die Europäische Union ihren Mitgliedstaaten weitere wichtige Vorgaben gegeben. Gemäß Anhang Abs. 2 der Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG gewährleisten die Mitgliedstaaten dass intelligente Messsysteme eingeführt werden, durch die die aktive Beteiligung der Verbraucher am Stromversorgungsmarkt unterstützt wird. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Entsprechende Bewertungen finden bis 3. September 2012 statt. Anhand dieser Bewertung erstellen die Mitgliedstaaten oder eine von ihnen benannte zuständige Behörde einen Zeitplan mit einem Planungsziel von 10 Jahren für die Einführung der intelligenten Messsysteme. Wird die Einführung intelligenter Zähler positiv bewertet, so werden mindestens 80 % der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.[2] Mit dieser Vorgabe sollten die Mitgliedstaaten eine Analyse über die Kosten und den Nutzen durchführen und entscheiden ob sie einen Austausch der Messsysteme für nützlich erachten. Zudem wurde ein genauer Zeitplan vorgegeben bis wann der Rollout und zu wie viel Prozent er durchgeführt werden soll.


Additions:
Mit der Europäischen Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG hat die Europäische Union ihren Mitgliedstaaten weitere wichtige Vorgaben gegeben. Gemäß Anhang Abs. 2 der Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG gewährleisten die Mitgliedstaaten dass intelligente Messsysteme eingeführt werden, durch die die aktive Beteiligung der Verbraucher am Stromversorgungsmarkt unterstützt wird. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Entsprechende Bewertungen finden bis 3. September 2012 statt. Anhand dieser Bewertung erstellen die Mitgliedstaaten oder eine von ihnen benannte zuständige Behörde einen Zeitplan mit einem Planungsziel von 10 Jahren für die Einführung der intelligenten Messsysteme. Wird die Einführung intelligenter Zähler positiv bewertet, so werden mindestens 80 % der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.[2] Mit dieser Vorgabe sollten die Mitgliedstaaten eine Analyse über die Kosten und den Nutzen durchführen und entscheiden ob sie einen Austausch der Messsysteme für nützlich erachten. Zudem wurde ein genauer Zeitplan vorgegeben bis wann der Rollout und zu wie viel Prozent er durchgeführt werden soll.
Deletions:
Mit der Europäische Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG hat die Europäische Union ihren Mitgliedstaaten weitere wichtige Vorgaben gegeben. Gemäß Anhang Abs. 2 der Energiebinnenmarktrichtlinie 2009/72/EG gewährleisten die Mitgliedstaaten dass intelligente Messsysteme eingeführt werden, durch die die aktive Beteiligung der Verbraucher am Stromversorgungsmarkt unterstützt wird. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und die einzelnen Verbraucher geprüft werden sowie untersucht wird, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig ist und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Entsprechende Bewertungen finden bis 3. September 2012 statt. Anhand dieser Bewertung erstellen die Mitgliedstaaten oder eine von ihnen benannte zuständige Behörde einen Zeitplan mit einem Planungsziel von 10 Jahren für die Einführung der intelligenten Messsysteme. Wird die Einführung intelligenter Zähler positiv bewertet, so werden mindestens 80 % der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.[2] Mit dieser Vorgabe sollten die Mitgliedstaaten eine Analyse über die Kosten und den Nutzen durchführen und entscheiden ob sie einen Austausch der Messsysteme für nützlich erachten. Zudem wurde ein genauer Zeitplan vorgegeben bis wann der Rollout und zu wie viel Prozent er durchgeführt werden soll.


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