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FallBuergschaftPerFax
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Revision [5010]

Dies ist eine alte Version von FallBuergschaftPerFax vom WojciechLisiewicz.

 

Fall: Bürgschaft per Fax


A. Sachverhalt
Dusel (D) möchte sich ein neues Auto kaufen. Da er durch seinen extensiven Lebensstil keinerlei Ersparnisse hat, kommt für ihn nur ein Ratenkauf ohne Anzahlung in Betracht. Er begibt sich zum VW-Autohaus des Käfer (K) und erkundigt sich nach Angeboten für das neue Modell des Polo. Den Kaufpreis in Höhe von 14.000 EUR soll die VW-Bank (V) finanzieren.

Das Rating des D bei der Schufa ist allerdings recht mager - aus einer Reihe von überzogenen Girokonten und unbezahlter Mobilfunkrechnungen, die allesamt bei der Schufa vermerkt sind, schließt auch die V, dass die Zahlungsmoral des D nicht besonders gut ist. Deshalb wird dem D nahegelegt, Sicherheiten vorzulegen, weil sonst keine Kreditzusage erfolgen kann.

D bittet seine Freundin Schlau (S), für ihn zu bürgen. S hat keine Zeit, das Autohaus zu besuchen, schickt jedoch eine handschriftlich aufgesetzte und eigenhändig unterschriebene Bürgschaftserklärung per Fax an K, die ordnungsgemäß wie gefordert an die V gerichtet ist. Alle sind glücklich, D bekommt sein Auto, K das Geld von der Bank. Die Bank hat das Fax.

B. Frage
Ist S als Bürge gegenüber der V verpflichtet?


CategoryFallsammlungWIPR
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