Revision [fdfb916]
Letzte Änderung am 2020-06-05 09:40:50 durch Oksana Neopagitova
ADDITIONS
#### **Fall: Verbotene Autowerbung in Italien**
DELETIONS
### Fall: Verbotene Autowerbung in Italien
Revision [ec73427]
Bearbeitet am 2020-02-02 21:46:48 von Oksana Neopagitova
ADDITIONS
### Fall: Verbotene Autowerbung in Italien

**A. Sachverhalt**
Der deutsche Automobilhersteller B führt ein neues Modell eines Sportwagens ein. Für den europäischer Markt wurde durch die Marketingabteilung eine besonders sinnliche, geradezu provokante Serie von Werbespots fürs Fernsehen sowie Bildanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften konzipiert, die unter anderem auch eine spärlich angezogene Frau zeigen. Die Werbekampagne ist in Deutschland und Frankreich ein Erfolg, ebenso wie der Verkaufsstart des Fahrzeugmodells.

In einigen Ländern wird die Werbung jedoch als anstößig empfunden. Unter anderem in Italien bricht noch vor dem Starttermin der Kampagne eine Debatte über gute Sitten und Moral aus. Schließlich wird die Werbekampagne durch die italienischen Behörden mit der Begründung gestoppt, dass sie gegen italienische Jugendschutzvorschriften ebenso verstoße, wie gegen die - in diesem Fall tatsächlich recht weit reichenden - Vorschriften über die Verbreitung pornografischer Inhalte.

Der Automobilhersteller B möchte wissen, ob er nun seine für Europa einheitlich konzipierte, aufwändig und kostenintensiv vorbereitete Kampagne abbrechen muss oder ob er gegen die Maßnahmen italienischer Behörden auf der Grundlage europäischer Regelungen erfolgreich vorgehen könnte.

**B. Frage**
Verstößt das Verbot der Werbekampagne gegen Europarecht?

**C. Fallabwandlung**
Wie ist der Fall zu bewerten, wenn nicht Fahrzeuge verkauft werden, sondern Computerspiele, wenn das Verbot wegen der Gestaltung der zu Werbezwecken aufwändig gestalteten und reichlich bebilderten Spielverpackung ausgesprochen wurde (die verwendeten Bilder sind aus Sicht italienischer Behörden anstößig)?
DELETIONS
### Fall: Verbotene Autowerbung in Italien
**A. Sachverhalt**
Der deutsche Automobilhersteller B führt ein neues Modell eines Sportwagens ein. Für den europäischer Markt wurde durch die Marketingabteilung eine besonders sinnliche, geradezu provokante Serie von Werbespots fürs Fernsehen sowie Bildanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften konzipiert, die unter anderem auch eine spärlich angezogene Frau zeigen. Die Werbekampagne ist in Deutschland und Frankreich ein Erfolg, ebenso wie der Verkaufsstart des Fahrzeugmodells.
In einigen Ländern wird die Werbung jedoch als anstößig empfunden. Unter anderem in Italien bricht noch vor dem Starttermin der Kampagne eine Debatte über gute Sitten und Moral aus. Schließlich wird die Werbekampagne durch die italienischen Behörden mit der Begründung gestoppt, dass sie gegen italienische Jugendschutzvorschriften ebenso verstoße, wie gegen die - in diesem Fall tatsächlich recht weit reichenden - Vorschriften über die Verbreitung pornografischer Inhalte.
Der Automobilhersteller B möchte wissen, ob er nun seine für Europa einheitlich konzipierte, aufwändig und kostenintensiv vorbereitete Kampagne abbrechen muss oder ob er gegen die Maßnahmen italienischer Behörden auf der Grundlage europäischer Regelungen erfolgreich vorgehen könnte.
**B. Frage**
Verstößt das Verbot der Werbekampagne gegen Europarecht?
**C. Fallabwandlung**
Wie ist der Fall zu bewerten, wenn nicht Fahrzeuge verkauft werden, sondern Computerspiele, wenn das Verbot wegen der Gestaltung der zu Werbezwecken aufwändig gestalteten und reichlich bebilderten Spielverpackung ausgesprochen wurde (die verwendeten Bilder sind aus Sicht italienischer Behörden anstößig)?
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CategoryFallsammlungEuInt
Revision [e952f2f]
Bearbeitet am 2010-04-21 18:20:04 von WojciechLisiewicz
ADDITIONS
Der deutsche Automobilhersteller B führt ein neues Modell eines Sportwagens ein. Für den europäischer Markt wurde durch die Marketingabteilung eine besonders sinnliche, geradezu provokante Serie von Werbespots fürs Fernsehen sowie Bildanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften konzipiert, die unter anderem auch eine spärlich angezogene Frau zeigen. Die Werbekampagne ist in Deutschland und Frankreich ein Erfolg, ebenso wie der Verkaufsstart des Fahrzeugmodells.
DELETIONS
Der deutsche Automobilhersteller B führt ein neues Modell eines Sportwagens auf den Markt. Für den europäischer Markt wurde durch die Marketingabteilung eine besonders sinnliche, geradezu provokante Serie von Werbespots fürs Fernsehen sowie Bildanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften konzipiert, die unter anderem auch eine spärlich angezogene Frau zeigen. Die Werbekampagne ist in Deutschland und Frankreich ein Erfolg, ebenso wie der Verkaufsstart des Fahrzeugmodells.
Revision [3c8d3d1]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von WojciechLisiewicz am 2010-04-19 16:44:02 erstellt
ADDITIONS
### Fall: Verbotene Autowerbung in Italien
**A. Sachverhalt**
Der deutsche Automobilhersteller B führt ein neues Modell eines Sportwagens auf den Markt. Für den europäischer Markt wurde durch die Marketingabteilung eine besonders sinnliche, geradezu provokante Serie von Werbespots fürs Fernsehen sowie Bildanzeigen für Zeitungen und Zeitschriften konzipiert, die unter anderem auch eine spärlich angezogene Frau zeigen. Die Werbekampagne ist in Deutschland und Frankreich ein Erfolg, ebenso wie der Verkaufsstart des Fahrzeugmodells.
In einigen Ländern wird die Werbung jedoch als anstößig empfunden. Unter anderem in Italien bricht noch vor dem Starttermin der Kampagne eine Debatte über gute Sitten und Moral aus. Schließlich wird die Werbekampagne durch die italienischen Behörden mit der Begründung gestoppt, dass sie gegen italienische Jugendschutzvorschriften ebenso verstoße, wie gegen die - in diesem Fall tatsächlich recht weit reichenden - Vorschriften über die Verbreitung pornografischer Inhalte.
Der Automobilhersteller B möchte wissen, ob er nun seine für Europa einheitlich konzipierte, aufwändig und kostenintensiv vorbereitete Kampagne abbrechen muss oder ob er gegen die Maßnahmen italienischer Behörden auf der Grundlage europäischer Regelungen erfolgreich vorgehen könnte.
**B. Frage**
Verstößt das Verbot der Werbekampagne gegen Europarecht?
**C. Fallabwandlung**
Wie ist der Fall zu bewerten, wenn nicht Fahrzeuge verkauft werden, sondern Computerspiele, wenn das Verbot wegen der Gestaltung der zu Werbezwecken aufwändig gestalteten und reichlich bebilderten Spielverpackung ausgesprochen wurde (die verwendeten Bilder sind aus Sicht italienischer Behörden anstößig)?
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CategoryFallsammlungEuInt