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KonzeptAnlageAbfuellen
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F.4. Das Abfüllen


Ein Vergleich der im Punkt 3.1 beschriebenen Verfahren Schwerkraft, Unter- und Überdruck
und Betrachtung der vorliegenden Bedingungen zeigt, dass das Unterdruckverfahren
geeignet ist.
Das Bier der Brauerei Schmalkalden ist ein Bier mit Flaschengärung. Das heißt, dass
während der Abfüllung des Bieres kaum Schaumbildung zu erwarten ist. Die Betriebskosten
einer solchen Anlage sind gering. Die Reinigung erfolgt, indem eine Reinigungslösung als
Abfüllmedium genutzt wird und es werden keine zusätzlichen Gasflaschen zur Abfüllung
benötigt.
Die Unterdruckabfüllanlage Enolmatic ist eine kostengünstige Komplettanlage bestehend aus Vakuumpumpe,
Überlaufbehälter und allen erforderlichen Anschlüssen. Sie wird in zahlreichen Kleinbrauereien und Keltereien eingesetzt.
Sie zeichnet sich durch einen robusten Aufbau und einfache Bedienung aus.
Diese Abfüllanlagen werden per Hand bedient. Dabei wird die leere Flasche unter den
Abfüllstutzen gestellt. Sobald der Dichtring bündig aufliegt und die Flasche abdichtet, baut
sich der Unterdruck auf und das Bier wird in die Flasche „gesaugt“. In der geplanten Anlage
soll die Abfüllung vollautomatisch stattfinden. Deshalb ist es notwendig, den Abfüllstutzen
mit einer Linearbewegung in die Flasche einzubringen.
Die Linearbewegung wird durch eine elektrische Lineareinheit übernommen. Ein
Schrittmotor treibt über eine Spindel einen Schlitten an, auf welchem die Abfüllstutzen
befestigt sind, veranschaulicht in Abbildung 6.6. Die Abfüllanlage selbst wird unterhalb der
Arbeitsfläche aufgestellt und es werden nur die Schläuche zu den Abfüllstutzen geführt.

 (image: http://wdb.fh-sm.de/uploads/KonzeptAnlageAbfuellen/Abfuellstation.jpg)
Abbildung 6.4: Abfüllstation
Quelle: Eigene Darstellung


Die Linearachse hat einen maximalen Verfahrweg von 235 mm. Damit ist es möglich, sowohl
die kleinen, als auch die großen Bierflaschen abzufüllen.
Aufgrund der großen Toleranzen bei der Flaschengeometrie, muss eine Möglichkeit
gefunden werden, um die Höhenunterschiede auszugleichen. Bei den 0,75 l Flaschen liegt
die vorgegebene Toleranz bei ±1,9 mm. Um diese Differenz zu kompensieren, ist eine
federnde Aufnahme der Abfüllstutzen vorgesehen. Diese kann weit mehr als die geforderten
3,8 mm Unterschied ausgleichen.


 (image: http://wdb.fh-sm.de/uploads/KonzeptAnlageAbfuellen/Abbildung6_7.png)

Abbildung 6.5: Toleranzausgleich Abfüllung
Quelle: Eigene Darstellung



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