### Wirtschaftsprivatrecht III 


#####  Recht der Kreditsicherheiten - sachenrechtlicher Teil 

**Kontakt**
Alle Fragen zur Veranstaltung können im Wiki als Kommentar gestellt werden (Anmeldung erforderlich) oder per E-Mail unter der Adresse w-punkt-lisiewicz-at-fh-sm-punkt-de. 

**Bitte Gesetzestexte mitbringen!**
* Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

**Lernmaterial**
* das (elektronische) Skript zur Veranstaltung ist über die [Gliederung](GliederungWIPR3) zu finden und
* als Strukturbaum unter http://80.237.160.189/taris/?root=5 verfügbar

**Literaturempfehlungen**
* Manfred Wolf, Sachenrecht, 23. Auflage, München 2007
* Kurt Schellhammer, Sachenrecht nach Anspruchsgrundlagen, 2. Auflage, Heidelberg 2005
* Skripten Alpmann-Schmidt, Sachenrecht 1-3 in der aktuellen Auflage
Vgl. im Übrigen Hinweise in der [Einführung](WIPR3Einfuehrung). 

**Ausgewählte Informationen gemäß Modulhandbuch**

6. Studiengang: Bachelor-Studiengang Wirtschaftsrecht (LL.B.), Teilnahme empfohlen für das 3. Fachsemester

8. Dauer der Lehrveranstaltung: ein Semester, 2 LVS/Woche (im WS 2009/2010 = 30 LVS) für jeweils den schuldrechtlichen und dinglichen Teil

11. Qualifikationsziele: Kreditsicherungsrecht
Im Sachenrecht sollen die Studierenden in die Lage versetzt werden, anhand der grundlegenden Instrumente von Übereignung beweglicher und unbeweglicher Sachen sowie der Forderungsabtretung unterschiedliche Arten der Absicherung von Waren- oder Geldkrediten zu kennen und anzuwenden. Die Charakteristika der Übereignungen über die Grundformen hinaus einschließlich des gutgläubigen und gesetzlichen Erwerbs unter Einbezug des Handelsrechts sowie des Anwartschaftsrechts sollen vertraut sein und sich für die Wirtschaftspraxis in ihrer kombinatorischen Vielfalt anwenden lassen. 
Für die personalen Sicherheiten werden Bürgschaft, Schuldbeitritt sowie Schuldübernahme und die Vielfalt der Sicherungsvereinbarungen als Grundlage der Kreditsicherung bis hin zu den Voraussetzungen der Zwangsvollstreckungen und deren Durchführung am Beispiel der Realisierung 
einer Grundschuld besprochen. (...)

12. Inhalte: Recht der Kreditsicherheiten 
* allgemeine Grundsätze des Sachenrechts,
* Besitz und Eigentum,
* Erwerb und Verlust des Eigentums an beweglichen Sachen sowie gesetzlicher Eigentumserwerb in der Wirtschaftspraxis,
* Ausgleich des eintretenden Rechtsverlustes,
* Übersicht zur Palette der Absicherungsmöglichkeiten personaler und <span style="text-decoration:underline;">dinglicher</span> Art (Kreditsicherheiten an beweglichen und unbeweglichen Sachen)
* Ausblick auf Besonderheiten grenzüberschreitender Sicherungsgeschäfte
* Erwerb und Verlust von Grundstücksrechten sowie Grundzüge des Grundbuchrechts und der Zwangsvollstreckung in bewegliches und unbewegliches Vermögen.

15. Prüfung und Benotung des Moduls: Voraussichtliche Prüfungsform - Klausur (Fallgutachten) 60 Minuten und (optional) Referat mit Präsentation zu vorgegebenen, aber ausgesuchten Themen.

**A. Konzeption**
Die Veranstaltung führt durch die Themen entlang der Anspruchssystematik des Sachenrechts. Eingangs werden die wichtigsten Rechtsinstitute des Sachenrechts erklärt, stets im Rahmen ihrer Bedeutung für die systematische Fallprüfung. Ebenso an Ansprüchen ausgerichtet ist die Darstellung des Eigentumsschutzes und schließlich der einzelnen Sicherungsmechanismen.

**B. Inhalte**
Die behandelten Themen sind im Detail in der [Gliederung](GliederungWIPR3) aufgeführt.

**C. Sonstiges**
* Eine [Fallsammlung zum WIPR III](WIPR3Fallsammlung) enthält die in der Veranstaltung besprochenen Fallbeispiele;

**D. Themen für Vorträge**
Für alle Vorträge gilt:
 _Aufgabe:// Die Aufgabe besteht darin, ein bestimmtes, ausgewähltes Urteil (aus der Liste unten) zu analysieren, seine praktische Relevanz herauszufinden und den anderen Teilnehmern der Veranstaltung zu erläutern._ Erfolg:// Die Aufgabe ist erfolgreich absolviert, wenn im Vortrag:
* der Sachverhalt (was ist geschehen? worüber hatte das Gericht zu entscheiden?) kurz skizziert wurde, so dass er für alle Teilnehmer nachvollziehbar ist,
* entscheidende Folge der Entscheidung ist identifiziert und vorgestellt (an welcher Stelle im Prüfungsaufbau ist das Urteil relevant?),
* die Lösung der entscheidenden Frage ist vorgestellt (wie hat das Gericht in der Frage entschieden? wann ist wie zu entscheiden in vergleichbaren Fällen? Kriterien? Voraussetzungen?)
* **neben dem Vortrag ist eine kurze schriftliche Ausarbeitung anzufertigen, in der die Aussagen für den Vortrag auf 5-10 Seiten zusammengefasst sind**

**1. [BGHZ 50, 45](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/bghz50_45.htm)**
**2. [BGHZ 64, 395](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/bghz64_395.htm)**
**3. [BGHZ 67, 207](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/bghz67_207.htm)**
**4. [BGHZ 68, 323](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/bghz68_323.htm)**
**5. [BGHZ 107, 340](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/bghz107_340.htm)**
**6. [BGH NJW 1996, 314](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/njw96_314.htm)**
**7. [BGH NJW 1997, 190](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/njw97_190.htm)**
**8. [BGH NJW 2000, 2898](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/njw00_2898.htm)**
**9. [BGH NJW 2002, 2461](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/njw02_2461.htm)**
**10. [BGH NJW 2006, 3488](http://www.lrz-muenchen.de/>Lorenz/urteile/viiizr184_05.htm)**
bei Bedarf werden weitere Themen zur Verfügung gestellt.

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CategoryWIPR