Revision [bf60d6a]
Letzte Änderung am 2020-05-31 14:28:43 durch WojciechLisiewicz
ADDITIONS
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>Überwiegen die Antworten in der Fragegruppe A, deutet dies auf den **auditiven Lerntyp** hin. Menschen, die zum auditiven Lerntyp gehören, können ihren Lernerfolg mit folgenden Mitteln steigern:
>- durch lautes Lesen
>- wenn sie sich Eselsbrücken bilden
>- Vorträge zum Lernen nutzen
>- beim Schreiben und Lesen von Texten den Text laut nachsprechen ("Murmeln")
>- den Lehrinhalt aufsagen oder singen
In der Regel sind auditive Lerntypen (auch wenn es nicht zwingend ist) empfindlich gegenüber störenden Geräuschen beim Lernen. In diesen Fällen sollten sie eine ruhige Lernatmosphäre zwingend organisieren.
>Wenn die Antworten in der zweiten Fragegruppe (B.) die meisten Punkte erhalten haben, gehören Sie zum **visuellen Lerntyp**. In diesem Fall helfen folgende Verhaltensweisen:
>- in Lehrveranstaltungen sollte stets mitgeschrieben werden; Zusammenfassungen sind zu erstellen, damit sie später gelesen werden können;
>- Bilder, Diagramme, Mindmaps, die man sich selbst erstellt, helfen sehr;
>- Bilder / Fotos mit dem Lerninhalt verbinden;
>- Plakate mit Lernstoff erstellen und sichtbar aufhängen
>- Text farblich markieren
>- Karteikarten nutzen
>- Inhalte in eigenen Worten aufschreiben
Die höchste Punktzahl in der dritten Fragegruppe (C.) deutet auf den **motorischen Lerntyp** hin. In diesem Fall ist abstraktes Wissen eine große Herausforderung - dennoch kann der Wissenserwerb unterstützt werden.
>- es muss die Möglichkeit geschaffen werden, das zu erlernende Wissen "anfassbar" zu gestalten; womöglich können Sie eine Szene nachstellen, ein Lernspiel veranstalten;
>- basteln Sie oder erstellen Collagen mit dem, was Sie zu lernen haben;
>- was auch hilft, ist das Lernen in einer Gruppe (siehe kommunikativer Typ);
>- Bewegung beim Lernen hilft ebenfalls
>Überwiegt die Punktzahl in der vierten Fragegruppe (D.), liegt ein **kommunikativer Lerntyp** vor. Sie sollten dann:
>- Ihre Erkenntnisse / Fragen durch Meldung in der Vorlesung vortragen,
>- die Themen jemandem erklären, Präsentationen vorbereiten und durchführen,
>- Gruppenarbeit organisieren - dabei können Sie sich mit den motorischen Lerntypen zusammentun!
>- Lerninhalte diskutieren, Fragen formulieren und stellen.


Allgemein gilt allerdings, dass wir immer mit allen Sinnen lernen. Dies bedeutet, dass es **jedem hilft**, Wissen über verschiedene Sinneskanäle aufzunehmen. Je mehr Wahrnehmungsfelder im Gehirn beteiligt sind, desto besser funktioniert das Lernen, desto mehr Assoziazionen sind möglich. Kurz: viel hilft viel! Bei Lernproblemen gilt insofern, jede Information, die Sie für die Prüfung benötigen, sich auf verschiedene Weise zu erarbeiten.
DELETIONS
>Überwiegen die Antworten in der Fragegruppe A, deutet dies auf den **auditiven Lerntyp** hin. Menschen, die zum auditiven Lerntyp gehören,

>Das Berücksichtigen folgender Lerntechniken kann dem auditiven Lerntypen besonders helfen:

>Lautes Lesen
>Eselsbrücken
>Vorträge
>“Murmeln” beim Schreiben von Texten oder Lesen
>Lieder und Gedichte, die den Lehrinhalt berücksichtigen singen und aufsagen
Lernkasseten oder MP3 des Lernstoffes
in der Regel: Ruhige Lernatmosphäre - auditive Lerntypen sind sehr anfällig für störende Geräusche
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Revision [7253cd5]
Bearbeitet am 2020-05-31 14:02:50 von WojciechLisiewicz
ADDITIONS
>#### Der visuelle Lerntyp
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>#### Der motorische / experimentelle Lerntyp
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>#### Der kommunikative Lerntyp
Revision [9781cb4]
Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde von WojciechLisiewicz am 2020-05-31 14:01:01 erstellt
ADDITIONS
## Wissensmanagement - Vorlesungseinheit 3
#### Persönliches Wissensmanagement

Vorlesungen
>- am 19. 5. 2020 um 11.45 Uhr
>- am 26. 5. 2020 um 11.45 Uhr
>- am 2. 6. 2020 um 11.45 Uhr

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Zu Themen in dieser Vorlesungseinheit nutzen wir auch [die Präsentation online](http://www.kt-texte.de/keynote/wissensmanagement2020).

### Ihre Beobachtungen zum Thema Lernen / Verstehen /Gedächtnis
Folgende Beobachtungen haben Sie geteilt:
- jeder Mensch lernt anders,
- manchen fällt es schwer, sich die Themen selbst zu erarbeiten - er benötigt stets, sich ein Thema (zum Beispiel beim Dozenten?) anzuhören
- mitunter hilft, mit anderen über das zu erlernende Thema zu sprechen
- insgesamt ist der Mensch in der Lage, relativ große Mengen an Informationen zu speichern
- mitunter werden Dinge auch relativ schnell vergessen (insbesondere beim **intensiven** "Auswendiglernen") - dabei ist aber zu beobachten, dass sie nicht komplett vergessen werden, weil sie durch eine kleine "Auffrischung" schnell präsent sein können
- für manche Menschen ist es von Vorteil, wenn sie das zu lernende Thema interessiert und/oder sie mit der lehrenden Person "[...] gut auskommen [...]"
- ferner scheint der Lernerfolg in unterschiedlichen Fächern damit zusammenzuhängen, dass die Fächer auf unterschiedliche Weise unterrichtet / gelernt werden - so zum Beispiel:
>- Geschichte besteht mehr aus „auswendig lernen“
>- Mathematik eher [Lernen] durch Anwendung

- manchmal beobachten Menschen - ungeachtet dessen, was wir im Wissensmanagement besprochen haben - dass "[...] ihr Kopf vollzu sein scheint [...]; obwohl mal motiviert ist, passt offenbar - im Vergleich zu früher, wo "noch Platz war" nichts mehr rein...

- manche Menschen können sich Dinge durch Aufschreiben des zu lernenden Inhalts besser merken;


Nachdem wir uns mit einigen Phänomenen des Lernens beschäftigt haben (vgl. Folien 23 bis 29 [unserer Vorlesungspräsentation](http://www.kt-texte.de/keynote/wissensmanagement2020) wollen wir die individuelle Ausprägung einzelner Menschen auch in der Realität erleben - mit einigen Versuchen an uns selbst.

### Bestimmung des Lerntyps

Zur Bestimmung Ihres Lerntyps verwenden wir die [in der Cloud gespeicherte](https://cloudhsm.it-dlz.de/s/b3SrL2mRzTPdEAg), kurze Abfrage, die in der PDF-Datei "LerntypBestimmen.pdf" gespeichert ist.

Wir gehen dabei wie folgt vor:

>#### Fragen beantworten
>Beantworten Sie die im Dokument in den 4 kurzen Tabellen enthaltenen Fragen mit JA oder NEIN. Da es sicher auch viele Schattierungen geben kann, können Sie gern mal auch ein Kreuz zwischen JA und NEIN setzen...
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>#### Antworten auswerten
>Rechnen Sie die in der jeweiligen Gruppe JA-Antworten aus. Für jedes "JA" gibt es 1 Punkt - für jedes "NEIN" - 0 Punkte. Haben Sie Ihr Kreuz "dazwischen" gesetzt, rechnen Sie mit einem halben Punkt.
>So müssten insgesamt 4 Ergebnisse zu jeweiligen Buchstaben (A, B, C und D) entstehen. Es kann zum Beispiel so ausschauen: A=1,5; B=5; C=3; D=0.

>#### Schlussfolgerungen aus der Auswertung
>Nachdem Sie die Abfrage für sich ausgewertet haben, können wir einige Schlussfolgerungen für den jeweiligen Lerntyp ziehen.

*Thema am 2. 6.*: Ergebnisse der Bestimmung des Lerntyps

### Lerntypen

Folgende Lerntypen können in etwa unterschieden werden:

>#### Der auditive Lerntyp
>Überwiegen die Antworten in der Fragegruppe A, deutet dies auf den **auditiven Lerntyp** hin. Menschen, die zum auditiven Lerntyp gehören,

>Das Berücksichtigen folgender Lerntechniken kann dem auditiven Lerntypen besonders helfen:

>Lautes Lesen
>Eselsbrücken
>Vorträge
>“Murmeln” beim Schreiben von Texten oder Lesen
>Lieder und Gedichte, die den Lehrinhalt berücksichtigen singen und aufsagen
Lernkasseten oder MP3 des Lernstoffes
in der Regel: Ruhige Lernatmosphäre - auditive Lerntypen sind sehr anfällig für störende Geräusche

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[Material](https://cloudhsm.it-dlz.de/s/b3SrL2mRzTPdEAg)