Anwendbarkeit

der Vorschriften über gutgläubigen Erwerb nach §§ 932 ff. BGB

Die Regeln der Unknown action ""du"" ff. sind nur bei Verkehrsgeschäften anwendbar. Deshalb ist im Einzelfall jeweils zu prüfen, inwiefern ein Verkehrsgeschäft vorliegt.

Grundsätzlich schützen die Vorschriften den Erwerber dann, wenn er - fälschlicherweise - an die Eigentümerstellung des Veräußerers glaubt. Der gute Glaube kann sich allerdings auch auf den Umstand erstrecken, inwiefern der Eigentümer in seiner Verfügungsmacht begrenzt ist oder nicht. Dann stellt sich die Frage, ob die §§ 932 ff. BGB auf diese Situation anzuwenden sind.

Es ist festzustellen, dass die Vorschriften über Gutglaubenserwerb auch dann anwendbar sind, wenn ein relatives Veräußerungsverbot vorliegt, den der Verfügende missachtet und der Erwerber davon jedoch nichts weiß. In folgenden Fällen sind deshalb §§ 932 ff. BGB entsprechend - teils kraft einer ausdrücklichen Verweisung - anwendbar:
- Veräußerungsverbot gem. Unknown action ""du"", Unknown action ""du"",
- Unknown action ""du"" (Vorerbe)
- Unknown action ""du"" (Erbe bei Testamentsvollstrecker)
- Unknown action ""du"" (aufschiebend bedingte Verfügung).

Die Vorschriften finden allerdings keine Anwendung, wenn ein absolutes Veräußerungsverbot gilt.
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